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26.02.1999 - 

Katalog mit Millionen Bauteilen und Lieferanten

Aspect senkt Kosten für Entwicklung und Beschaffung

MÜNCHEN (bs) - Entwicklungszeiten reduzieren sowie die Beschaffungs- und Produktionskosten senken sind die Ziele des "Component-and-Supplier-Management"-(CSM-)Systems von Aspect Development Inc. Zudem verspricht die Company einen raschen Return on Investment.

Die Softwareschmiede mit Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, ist hierzulande bislang eher als Lieferant technischer Kataloge bekannt. Das Unternehmen machte durch Kooperationen mit SAP und Baan auf sich aufmerksam. Seit Anfang des Jahres verstärkt Aspect nun sein Engagement in Deutschland, um die CSM-Lösung zu verkaufen.

Zielmärkte für das Produkt sind in erster Linie Unternehmen der High-Tech-Branche, der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungs- und Automobilbranche. Betriebe also, die sehr viel Produktentwicklung betreiben und zum Teil komplexe Beschaffungsorganisationen aufweisen. Für diese beiden Bereiche werden die Module "Strategic Sourcing Management" (SSM) für Beschaffungs-Management und "Strategic Product Development" (SPD) für das Design angeboten.

Ein schlagendes Argument für den Einsatz von CSM-Software sei der schnelle Return on Investment (ROI), bestätigen Analysten der Yankee Group. Die verkürzten Entwicklungs- und Beschaffungszyklen bescherten einem Industrieunternehmen mit einem Umsatz von einer Milliarde Dollar durchschnittliche Einsparungen von rund 25 Millionen Dollar.

Mit Hilfe von SPD soll sich der Aufwand für den Entwurf und die Konstruktion neue Produkte reduzieren lassen, verspricht der Anbieter. Anhand der Fertigungs- und Konstruktionsstücklisten werden beispielsweise Gleichteile herausgefunden oder Konstruktionsleichen eliminiert. Eine enge Kopplung mit bestehenden Produktdaten-Management-(PDM-) Systemen sowie CAD-Paketen ist dazu unerläßlich und wird über Schnittstellen realisiert. Produktivitätssteigerungen von 35 Prozent seien machbar, teilt Andreas Beutel, Director of Central Europe Sales bei Aspect, mit.

In puncto Beschaffung kommt das Modul SSM zum Einsatz, das den Einkäufer bei der Auswahl des richtigen Lieferanten unterstützen soll. Ferner können Einkaufsstrategien über mehrere Werke und Standorte festgelegt werden, um gegebenenfalls in den Genuß von Mengenrabatten zu gelangen. Der Anwender hat die Möglichkeit, neben den bisherigen Haus- und Hoflieferanten auf Aspects elektronische Kataloge zuzugreifen, in denen mehrere Millionen Zulieferunternehmen erfaßt sein sollen. Die Beschaffungskomponente wird sinnvollerweise eng mit den Einkaufs- und Warenwirtschaftsmodulen von Enterprise-Resource-Planning- (ERP-)Paketen etwa von SAP und Baan gekoppelt werden, wozu Aspect Schnittstellen bereithält.

Die Projektlaufzeiten richten sich nach dem Umfang des Vor-habens, wobei Unternehmen wie Samsung erste Komponenten binnen 90 Tagen nutzen konnten. Die Preise sind Projektpreise.