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03.12.2004 - 

Analyse

ASPs bieten nicht nur Vorteile

Application-Service-Providing (ASP) galt noch vor wenigen Jahren als Megatrend: Eine Reihe junger Unternehmen rüstete mit viel Venture Capital im Gepäck mächtig auf, um aus ihren oft brandneuen Rechenzentren heraus Kunden mit Anwendungen zu versorgen.

Nachdem die erste Welle mangels Interesses verebbte, scheint die zweite nun zum Erfolg zu führen. Über das Trendthema Customer-Relationship-Management findet ASP Eingang in die Unternehmen. Vorreiter ist Salesforce.com, doch eine Reihe ebenfalls erfolgreicher Anbieter wie etwa Rightnow, Upshot, Salesnet oder Netledger ist dem Marktführer auf den Fersen. Etablierte Player wie Siebel oder Microsoft bemühen sich mit Hilfe potenter IT-Dienstleister wie IBM beziehungsweise T-Systems, ebenfalls einen Fuß in den Markt zu setzen.

Die Kunden nehmen die Angebote an, da die Vorteile auf der Hand liegen: Bei geringen Kosten und vernachlässigbarem IT-Aufwand können sie in kurzer Zeit auf Anwendungen zugreifen, die ihren Ad-hoc-Bedürfnissen entsprechen. Vor allem dann, wenn es um einfache Dinge wie etwa die Auswertung von Kundendaten oder das Kontakt-Management geht, sind die Lösungen gut genug - ausreichend für mittelgroße Betriebe, aber auch für einzelne Abteilungen in Großkonzernen.

Die Analysten von Gartner warnen jedoch vor zu viel Euphorie: Wenn branchenspezifische Geschäftsprozesse unterstützt werden müssen, die einzigartig und wettbewerbskritisch für ein Unternehmen sind, stoßen die ASPs an ihre Grenzen. Anwendern wird empfohlen, nicht nur auf die Kosten zu schauen, sondern einen Business Case zu entwickeln und beispielsweise zu prüfen, wie viel Integration der CRM-Anwendungen und Daten in die Konzern-IT wünschenswert ist, an welcher Stelle unternehmensspezifische Anpassungen der Software hilfreich wären und wie stark die Abhängigkeit vom Dienstleister werden darf. (hv)