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28.03.1986

AT: Fünf neue Klone auf der Messe

MÜNCHEN/HANNOVER (CW) - Der IBM PC AT hat sich nun wohl endgültig als Standard in seiner Leistungsklasse etabliert, wie vor ihm auch der XT. Dem Messebesucher trat dieser Standard in Gestalt von (mindestens) fünf weiteren AT-Klonen entgegen.

Am wenigsten unterscheidet sich der Commodore AT von seinem Meister, zumindest bei der auf der Messe möglichen oberflächlichen Betrachtungsweise. Er ist auch der preiswerteste beziehungsweise billigste Vertreter seiner Spezies in diesem Quintett. Am entgegengesetzten Ende der Skala rangiert das Modell 1500 von MAI mit etwa 18000 Mark. Dafür kann der User alternativ zum AT-üblichen Betriebsystem von Microsoft auch das MAI-System "Boss" einsetzen. Das Gerät wurde übrigens entgegen den Usancen der Branche vor seiner Premiere in Deutschland nicht in den USA vorgestellt.

Philips hat seinen P3200 zu einem Preis angeboten , der, anderes als ursprünglich angekündigt, nun doch unter demjenigen des Vorbildes liegt. Dies als Hinweis auf den sich verschärfenden Konkurrenzdruck im AT-Markt zu werten, ist sicherlich nicht abwegig. Ähnliche Überlegungen gelten auch für den Micral 60 von Honeywell Bull. Der AT-Kompatible von Siemens endlich wird weniger als "Rechner an sich" angeboten, sondern vorwiegend im Zusammenhang mit kompletten Problemlösungen, vor allem im CIM-Bereich. Seine äußere Erscheinung unterstreicht denn auch die Einbindung in derartige Industrieanwendungen: Die Siemens-Maschine kommt im 19-Zoll-Einschub.