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11.01.1991 - 

Rund 40 Prozent stehen zum Verkauf

AT&T läßt Computerhersteller bei Unix-Tochter einsteigen

NEW YORK (CW) - Telefonriese AT&T will bis zu 40 Prozent seiner Betriebssystem-Tochter Unix System Laboratories an internationale Computerhersteller verkaufen. Wie verlautete, verhandeln die New Yorker derzeit mit rund 20 Interessenten.

Drei japanische Unternehmen sollen bereits zugestimmt haben, Anteile an der Unix System Laboratories von einem bis vier Prozent zu erwerben. Die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtete, dies würden sich Fujitsu, NEC und Toshiba - allesamt Mitglieder von Unix International (UI) - zwischen sieben und 30 Millionen Dollar kosten lassen. Auf dem Plan hat AT&T aber auch amerikanische und europäische Computerproduzenten. So sollen Unisys, Amdahl und die britische ICL ebenfalls Beteiligungsambitionen hegen.

Mit dieser Maßnahme will der New Yorker Telefonkonzern der Kritik entgegentreten, Monopolist in Sachen Unix zu sein und den Wettbewerb zu verzerren. Diese Vorwürfe hatten vor zwei Jahren bekanntlich zur Gründung der Open Software Foundation (OSF) geführt. OSF/1 wurde im Herbst vergangenen Jahres von der OSF freigegeben. David Tory, President der Unix-Contras, zeigte sich von AT&Ts Plänen unbeeindruckt. Gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte er, selbst wenn die New Yorker Teile ihrer Unix-Tochter verkaufen würden, behalte AT&T trotzdem die Kontrolle.