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25.10.1996 - 

Neuer Service schließt Transaktionsverarbeitung ein

AT&T sichert Kunden gegen die Unbilden des E-Commerce ab

Das neue Angebot des Telefon- und Netzservice-Riesen nennt sich "Secure Buy". Unter anderem ergänzt es den WWW-Service "AT&T Easy" durch Funktionen für die Transaktionsverarbeitung. Zusätzlich stellt AT&T - durch Integration der Software "OM-Transact" von der Open Market Inc. - eine Verbindung zu verschiedenen Finanznetzen her, wodurch sich die Kreditwürdigkeit online überprüfen läßt.

Wie Kathleen Earley, als Vice-President für AT&T Easy verantwortlich, erläutert, können die Cyber-Shopper mit Hilfe digitaler Bestätigungen selbst nachforschen, ob die georderte Ware schon hinausgegangen ist. Sollte eine Bestellung im Internet verlorengehen, so werde AT&T dem Händler eine Entschädigung zahlen - allerdings höchstens den Wert eines Monatsbeitrags für den Secure-Buy-Dienst. Mit demselben Betrag haftet der Dienstleister für den Ausfall seiner Server.

Wer den AT&T-Service für seine E-Commerce-Applikationen nutzen will, zahlt mindestens 395 Dollar pro Monat. Dieser Tarif gilt aber nur für AT&T-Geschäftskunden, die einen Jahresvertrag abschließen. Wer Secure Buy zunächst einen Monat lang ausprobieren will, entrichtet 595 Dollar. Hinzu kommt eine Registrierungsgebühr von 1000 Dollar für die Laufkundschaft beziehungsweise 500 Dollar für die Stammklientel.

Auch gegenüber den Kunden dieser Kunden geht AT&T Verpflichtungen ein. Sollte die bei einem Secure-Buy-Handel preisgegebene Kreditkartennummer mißbraucht werden, zahlt AT&T dem Kartenbesitzer 50 Dollar. Das sei die Summe, mit der die Kreditkarten-Organisationen die Konsumenten zur Kasse bitten würden.

Was das AT&T-Angebot nach Ansicht der Analysten gegenüber anderen Services auszeichnet, ist vor allem, daß der Kunde seine Kartennummer nur ein einziges Mal über das Netz schicken muß. Bis zum nächsten Handelsvorgang bleibt sie in einem speziellen Commerce-Server gespeichert.

Secure Buy wird vorerst nur in den USA angeboten. Wie die deutsche AT&T-Niederlassung in Frankfurt/Main mitteilt, steht der Service aber "im Laufe des kommenden Jahres" auch in Deutschland zur Verfügung.