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22.06.1990 - 

Einbindung offener Dienste auf der Basis von Streams

AT&T und Retix streben die OSI-Unix-Integration an

NEW YORK (CW) - Die AT&T-Entwickler der Unix Software Operation (USO) sowie das auf OSI-Internetworking spezialisierte Unternehmen Retix Inc. aus Santa Monica wollen den Weg für die Nutzung von offenen Diensten im Rahmen von Unix V ebnen.

Das zu diesem Zweck geschlossene Abkommen zielt insbesondere darauf ab, mit OSI-Diensten von Retix gemäß den Gosip-Versionen 1.0 und 2.0 (Gosip: Government OSI Profile) "glänzen" zu können. Dabei wollen die beiden Unternehmen ihre jeweiligen Stärken in

die Kooperation einbringen. Die Vereinbarung sieht zudem vor, Migrationsmöglichkeiten

zwischen OSI-Normen und dem Transmission Control Protocol/ Internet Protocol zu schaffen, Electronic Mail und Filetransfer Applikationen auf der Basis von TCP/IP inbegriffen.

Die neue OSI-Produktlinie soll über AT&Ts "OSI Communication Platform" CP-1 in die Betriebssystem-Umgebung "Unix System V Streams" integriert werden. Streams dient zur Transformation von Datenströmen im BS-Kern, bei CP-1 handelt es sich um ein für den System-V-Kernel optimierten Protokoll-Stack, die unter anderem für hohe Performance- und Durchsatzleistungen sorgt.

Die angestrebte Funktionalität mit den verschiedenen OSI-Streams-Modulen wird folgende Dienste beinhalten: Electronic Mail nach X.400, die Directory-Services entsprechend X.500, die Norm "File Transfer, Access and Management" (FTAM) sowie schließlich Network Management Services, Virtual Terminal (VT) und die bereits erwähnte OSI-Migration. Nach Worten des Retix-Präsidenten Steve Frankel geht es seinem Unternehmen insbesondere darum, sanfte und nahtlose OSI-Übergänge aufzuzeigen, die auch einen Schutz der getätigten Investitionen beinhalten.

Die erste Produktserie mit Kompatibilität zu den Releases 3 und 4 von System V wird nach Angaben von Retix im ersten Quartal des nächsten Jahres verfügbar sein. Neben dem Internetworking-Spezialisten selbst sollen vor allen Dingen die OEMs dieses Unternehmens, insgesamt 150 an der Zahl, Zugang zu der integrierten Unix-OSI-Lösung erhalten. Retix und die Unix Software Operation (USO) haben sich im übrigen auch darauf geeinigt, das Angebot von OSI-orientierten Anwendungen noch zu erweitern.