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03.11.1989 - 

Frühpensionierung für 11300 Mitarbeiter

AT&T will trotz guter Erlöse Kosten weiter drücken

NEW YORK (CW) - Die American Telephone and Telegraph Co.(AT&T) gab jetzt ein neues Programm zur Frühpensionierung für Angehörige des Managements bekannt Demnach sollen im nächsten Jahr durch die vorzeitige Freistellung von mehr als 10 000 AT&T-Managern etwa 450 Millionen Dollar eingespart werden.

Trotz der im dritten Quartal 1989 erzielten Gewinnsteigerung von 19 Prozent auf 699 (587) Millionen Dollar will der Konzern die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung fortsetzen.

Die Umsätze im gleichen Zeitraum erhöhten sich mit einem Prozent auf 8,9 (8,80 Milliarden Dollar nur schleppend, meldete das "Wall Street Journal" Ende letzter Woche. Damit bewegen sich Analysten zufolge die Ergebnisse im erwarteten Rahmen.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 1989 beliefen sich die Netto-Erlöse auf 1,99 Milliarden Dollar oder auf 1,85 Dollar pro Aktie. Die Umsätze kletterten langsamer, und zwar mit nur 3,1 Prozent von 26 Milliarden auf 26,81 Milliarden Dollar.

In dem jetzt ins Leben gerufenen Pensonierungsprogramm werden AT&T-Managern, die mindestens fünf Dienstjahre auf dem Buckel haben, fünf zusätzliche Lebens- und Dienstjahre zur "Rentenaufbesserung" angerechnet. Mitarbeiter unter sechzig, die bis zum 30. Dezember aussteigen, bekommen fünf Jahre lang einen zusätzlichen 15prozentigen Zuschlag auf ihre monatliche Pension. Diejenigen, die die sechzig schon überschritten haben, erhalten den gleichen Zuschlag bis zum 65. Geburtstag.

Eine AT&T-Sprecherin sagte, daß ein Drittel der durch Pensionierung freigewordenen Stellen - man rechnet mit etwa 1 300 - neu besetzt werden sollen.

Laut Unternehmensangaben wird die Aktion die Ausgaben im vierten Quartal erhöhen, genau beziffern könne man den Aufwand allerdings erst, wenn feststehe, wieviele Mitarbeiter sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Der erwartete Gewinn aus dem geplanten Tausch der Anteile an Ing. C. Olivetti & Co. gegen Aktien der italienischen Holding "Cie. Industriali Riunite" soll jedoch die Mehraufwendungen auffangen.