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14.03.1997 - 

Konzern will 2,6 Milliarden Dollar einsparen

AT&Ts Gewinne fallen um 30 Prozent

Die AT&T Corp. sieht sich einem stärker werdenden Wettbewerb in ihren traditionellen Marktsegmenten ausgesetzt. Das Kerngeschäft mit Verbindungen für Ferngespräche werde sowohl von alteingesessenen Konkurrenten als auch von lokalen Gesellschaften bedroht, die zunehmend in den Markt für Fernverbindungen einsteigen, meinen Analysten.

John Walter, seit Oktober 1996 neuer President des Konzerns, gestand vor Investoren und Analysten Marktanteilsverluste im Kerngeschäft ein und kündigte einschneidende organisatorische und kulturelle Veränderungen an. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wolle AT&T 2,6 Milliarden einsparen, so Walter. Dabei würden alle Unternehmensbereiche systematisch durchleuchtet. Das berichtet die "Financial Times".

Eigenen Angaben zufolge plant das Unternehmen keine weiteren Entlassungen, um die Einsparungen zu erzielen. Brancheninsider bezweifeln allerdings, daß dieses Ziel ohne Personalabbau erreicht werden kann, da zuletzt rund 60 Prozent der gesamten Aufwendungen AT&Ts auf den Personalbereich entfielen. Im Januar 1996 hatte der Konzern im Zuge der Aufsplittung in drei unabhängige Unternehmen angekündigt, 40000 Mitarbeiter zu entlassen. Tatsächlich sind 1996 lediglich 7700 Arbeitsplätze weggefallen.

Unterdessen hat AT&T einen neuen President für die Geschäfte in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika berufen. Robert Aquilina (40), bisher in der US-Organisation des Konzerns tätig, soll den für AT&T wichtigen europäischen Markt effizienter bearbeiten. Er löst Mario Bonzano ab, der seit September 1996 schon als mittlerweile fünfter im Europageschäft tätiger Spitzen-Manager seinen Hut nehmen mußte.