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Transparenter Zugriff auf unternehmensweite Ressourcen


23.10.1992 - 

Atlantis kündigt X.25-Support für Remote Access Service an

ERFTSTADT-LECHENICH (pi) - Mit der neuen Treibersoftware "Atlcom ", die den X.25-Support für Microsofts Remote Access Service (RAS) 1.1 gewährleistet, präsentiert die Atlantis (Deutschland) GmbH nach "Communications Server " und "XLAN-OS/2 " eine weitere Lösung, die lokale oder weiträumige Verbindungen für LAN-Manager-Netze unterstützt.

Der Remote Access Service 1.1 für Microsofts LAN Manager macht nach Angaben von Atlantis Netzwerkressourcen auch für Stationen verfügbar, die über ein WAN angeschlossen sind. Bisher ließ sich dieser Service des LAN Managers nur für asynchrone Verbindungen einsetzen. Durch die Entwicklung des speziellen Treibers "Atlcom " zur Unterstützung der eigenen X.25-Karten wurde nun, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, die Möglichkeit geschaffen, den Remote Access Service auch über private oder öffentliche X.25-Netze mit einer Geschwindigkeit bis zu 64 Kbit/s zu betreiben.

Über diesen Weg können laut Anbieter nun sowohl einzelne Clients als auch andere LAN-Stationen Ressourcen (Platten, Drucker, Gateways) eines entfernten Netzes in Anspruch nehmen. Remote-Teilnehmer, die mit DOS, Windows oder OS/2 arbeiten, haben dabei uneingeschränkten Zugang zu LAN-Manager-Servern und transparenten Zugriff auf alle unternehmensweiten Ressourcen, auch am Arbeitsplatz vor Ort. Die Verwaltung von Remote-Servern ist damit von jeder Station aus möglich.

Prozesse zwischen Remote-PC und Server werden, wie es bei Atlantis weiter heißt, zwischen Remote-Client und Server aufgeteilt; bei Server-Applikationen erhalten darüber hinaus auch Named Pipes Unterstützung. Die Verwaltung von externen und internen Teilnehmern ist dabei identisch - beide sind in der gleichen Account-Datenbank gespeichert.

Die X.25-Basisprodukte von Atlantis sind "Shiva-M" oder "Celenis" für DOS-Clients beziehungsweise "Shiva-M-OS/2 " oder "Gway-OS/2 " für RAS-Server. Innerhalb des LAN-Manager-RAS wird die Schnittstelle "INT I4 " konfiguriert. Die Programme Atlcom (OS/2) und "Padi" (DOS, Windows) konvertieren nach Angaben der Erftstädter die asynchronen INT14-Leitungen auf die synchrone X.25-Schnittstelle der Atlantis-Karte. Sowohl der Remote Access Service 1 . 1 von Microsoft als auch der X.25-Support und die X.25-Karten von Atlantis sind ab November erhältlich.