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26.01.1996 - 

Billiger Einstieg lockt

ATM mit 25 Mbit/s von IBM soll auch alte Karten unterstuetzen

Um der Konkurrenz von Ethernet und Token Ring auf der Ebene lokaler Netze gewachsen zu sein, braucht die IBM fuer ihre ATM- Version ein Lockangebot. Ein langsames und damit billigeres asynchrones Protokoll scheint da guenstig. "Wenn IBM das schafft, wuerden die Switching-Maerkte fuer ATM und Token Ring auf den Kopf gestellt", prognostizierte Anura Guruge, ein unabhaengiger Analyst aus Ipswich, New Hampshire.

Eine Moeglichkeit fuer IBM besteht darin, eine Software fuer den Token-Ring-Adapter "LAN-Streamer" zu entwickeln, die Datenstroeme in ATM-Zellen von 53 Byte zerteilt und mit einer Geschwindigkeit von 25 Mbit/s weiterleitet. Der Adapter muesste zusammen mit einem kompatiblen Workgroup-Konzentrator oder ATM-Switch-Modul betrieben werden. ATM-LAN-Emulationssoftware wuerde dann die bisherigen Anwendungen unterstuetzen.

Das zweite Szenario basiert auf Cells in Frames (CIF). Mit diesem Verfahren koennen Anwender ihre Ethernet-Boards weiter benutzen, weil die 53 Byte langen ATM-Zellen in Ethernet-Rahmen eingepackt werden. Nach Auskunft von Analysten ist die CIF-Technologie nicht so attraktiv wie das LAN-Streamer-Szenario, denn neben den Informationen werde viel Ballast mitgeschleppt. Die IBM selbst gab noch nicht bekannt, welches Verfahren sie favorisiert. Sie bestaetigte aber, dass beide im Gespraech sind.