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10.09.1999 - 

Skalierbarkeit war ein wichtiges Kriterium

ATM-Pionier R & S fühlt sich sicher

MÜNCHEN (qua) - Schon 1997 hat Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG für die 1700 Mitarbeiter in der Münchner Unternehmenszentrale ein ATM-Netz installiert. Nachdem die Kinderkrankheiten überwunden sind, darf sich der Anbieter von Kommunikations- und Meßtechnik heute zu seiner Entscheidung beglückwünschen.

"Ein bis zwei Jahre lang haben wir sehr viel Grundlagenforschung betrieben", scherzt Rolf Hauke, Netzwerkkoordinator bei Rohde & Schwarz (R&S). Schließlich war der "asynchronous Transfer Mode" (ATM) Mitte der 90er Jahre noch technisches Neuland.

Bevor R&S die Entscheidung für ein ATM-Backbone traf, hatte das Unternehmen bereits ein Glasfasernetz eingerichtet und den Versuch unternommen, seine Mitarbeiter mit Hilfe des ISO-Standards Fiber Distributed Data Interface (FDDI) zu verbinden. Dieses Vorhaben scheiterte, so Hauke, daran, daß sich die Anschlußzahlen während der Installationszeit quasi verdoppelten. Damit war das Netz bei der Inbetriebnahme bereits unterdimensioniert.

Mit dieser Erfahrung im Hintergrund sah sich R&S nach einer Netztechnik um, die die nächste Dekade überleben würde. Für ATM sprach neben der Schnelligkeit und der Möglichkeit, bestimmte Datentypen zu priorisieren, also vor allem die Skalierbarkeit dieser Technik. "Drei Jahre nach der Einführung fühlen wir uns immer noch auf der sicheren Seite", bestätigt Hauke.

Bei der Einrichtung des ATM-Netzes ließ sich R&S von der Controlware GmbH, Dietzenbach, helfen. Die ATM-Switches vom Typ "ASX-1000" und "ASX200BX", die Ethernet-Switches mit der Bezeichung "ES-3810" sowie die "LE155" genannten Workgroup-Switches stammen von der Fore Systems GmbH, Unterföhring. Sie liefert auch die Software "Foreview", mit deren Hilfe R&S das gesamte Netz verwaltet. "Damit ist es möglich, genau zu erkennen, wann was im Netzwerk abläuft", erläutert Hauke. So könne er Probleme beseitigen, bevor sie überhaupt evident würden.