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25.05.2001 - 

Sonet ist teurer als Optical Ethernet

Atrica erschließt Ethernet für das MAN

MÜNCHEN (CW) - Im vergangenen Jahr wurde Atrica mit dem Ziel gegründet, das traditionelle Ethernet auf die Glasfasertechnologie des MAN zu übertragen. Optical Ethernet zeichnet sich gegenüber Sonet vor allem durch ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Ein Netz-Management-System ergänzt die Produktpalette.

Nach Angaben von RHK explodiert der Verkehr in Metropolitan Area Networks (MANs). Daten machen den Löwenanteil davon aus. Auch die Anzahl der Orte, an denen schnelle Netzverbindungen benötigt werden, steigt. Atrica stellt sich das MAN der Zukunft folgendermaßen vor: Im Kernnetz dominieren 10- bis 100-Gbit/s-Netze, für die Versorgung von Privatkunden reichen unter Umständen auch mal 1 Gbit/s. Angebunden werden private und geschäftliche Nutzer, kleine und große Firmen bis hin zu Carriern und nationalen Netzen. Für die Strecke vom Kunden bis ins Kernnetz stehen leistungsfähige Techniken zur Verfügung: Kabel, DSL, PBX, Ethernet, Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet. Nach Angaben der Dell''Oro Group können Carrier, die auf Ethernet setzen, verglichen mit Sonet bis zu 90 Prozent der Kosten einsparen.

Glaubt man den Verfechtern von Optical Ethernet, so besteht ein Problem des wachsenden Metromarktes in der Unwirtschaftlichkeit der heute bevorzugten Sonet-Technologie. Sonet (Synchrones optisches Netz) sollteursprünglich der damaligen Nachfrage nach Leitungsvermittlung entsprechen. Inzwischen geht der Trend allerdings in Richtung Paketbetrieb. Carrier und Provider stehen vor der Entscheidung, ob sie weiter in Sonet investieren oder nach Alternativen suchen sollen.

Das Optical-Ethernet-System von Atrica umfasst vier Produkte: den "A-2100 Optical Ethernet Edge Switch" mit 6,4 Millionen Paketen pro Sekunde (pps), den "A-5100 Optical Ethernet Aggregation Switch" mit 36 Millionen pps, den "A-8100 Optical Ethernet Core Switch" mit 500 Millionen pps und das "Ethernet Service und Management System"(ESNM). Der Hersteller verweist darauf, dass die Produkte für10-Gbit/s-Carrier-Netze konzipiert sind. Ein Management-System speziell für Service-Level-Agreements (SLAs) garantiert insbesondere eine Wiederanlaufzeit von unter einer Sekunde nach Fehlern.