Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.02.1997 - 

Host-Daten werden Internet-fähig

Attachmate bereitet Unisys-Daten auf

Die Popularität des Begriffs Intranet ist der Attachmate ein Dorn im Auge. Das Unternehmen, das in seinem Logo lange den Zusatz "The Intranet Company" führte, fühlt sich durch die Bedeutung, die das Wort mittlerweile angenommen hat, zu sehr eingeengt. Weil Attachmate einen Großteil seines Umsatzes mit Connectivity-Produkten macht, die nicht in das Intranet-Schema passen, hat sich das Unternehmen entschlossen, das Logo-Anhängsel aufzugeben.

Die Entwicklung von Internet-fähigen Produkten geht jedoch weiter. Die Attachmate Unisys Product Group (UPG) hat für Unisys-Mainframes das "Infoconnect Host Publishing System" (IHPS) entwickelt, mit dem sich Großrechnerdaten im World Wide Web (WWW) darstellen lassen. Die Darstellung der auf Unisys-A-Serie und -2200-Systemen abgelegten Informationen in einem Standard-Web-Browser geschieht über einen Server mit Windows NT. Diese Maschine übernimmt gleichzeitig Firewall-Funktionen, indem sie den direkten Host-Zugang sperrt. Zusätzliche Sicherheits- und Überwachungsfunktionen unterstützen die Verwaltung des Systems.

Etwas weiter entfernt von der Internet-Thematik ist das Produkt "RPC-Rapid". Es ist ebenfalls für die Unisys-Rechner-Familie entworfen worden und dient als Client-Server-Middleware. RPC-Rapid wurde für Anwender mit Entwicklungsvorhaben im Bereich der Transaktionverarbeitung mit hohen Volumina konzipiert. Bei Remote Procedure Calls (RPCs) läßt sich die Applikationslogik auf zwei verschiedene Plattformen aufteilen. Hardware und Cobol-Anwendungen müssen nicht neu geschrieben werden, sondern lassen sich auch in Client-Server-Umgebungen nutzen.