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24.11.2000 - 

Neue Transmeta-Anhänger in Sicht

Auch Casio schickt ein Crusoe-Notebook ins Rennen

MÜNCHEN (CW) - Nach Sony, Fujitsu, NEC und Hitachi hat sich nun mit Casio ein weiterer japanischer Elektronikkonzern von der "Crusoe"-Technologie der kalifornischen Halbleiterschmiede Transmeta überzeugen lassen. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres will der Hersteller von Computersystemen ein auf dem Stromsparchip basierendes Mini-Notebook auf den Markt bringen.

Auf der Comdex Fall in Las Vegas wird Casio einen Prototypen des Subnotebooks "Casiopeia Fiva" mit Crusoe-Prozessor vorstellen. US-Presseberichten zufolge wird das System vermutlich eine mit 700 Megahertz getaktete "TM5400"-Variante des Energie sparenden Transmeta-Chips beherbergen. Der Hersteller will sein Crusoe-Modell, dessen Akku beachtliche sechs bis neun Stunden durchhalten soll, in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zunächst in Japan auf den Markt bringen.

Bisher konnte das US-Startup Transmeta vorwiegend Japans Notebook-Hersteller für seine Prozessortechnologie gewinnen. In der amerikanischen Heimat sieht sich der Halbleiterhersteller - entgegen der anfänglich kollektiven Euphorie der IT-Branche - neuerdings mit Skepsis konfrontiert: Kürzlich haben sowohl IBM als auch Compaq ihre Pläne, Notebooks auf der Basis der Stromspar-Technologie herzustellen, verworfen. Dennoch ist es Transmeta auch in den USA gelungen, einen weiteren Partner an Land zu ziehen: So will der auf "Wearable"-PCs spezialisierte US-Hersteller Via im ersten Quartal 2001 Geräte auf Basis der Crusoe-CPU auf den Markt bringen. Der tragbare Mini-PC mit 64 MB Arbeitsspeicher sowie 6,4-Gigabyte-Festplatte hat etwa die Größe zweier Kartenspiele, wiegt inklusive Akku rund 1,3 Kilogramm und wird am Gürtel getragen. Das Basismodell mit 700-Megahertz-Crusoe wird ab 2000 Dollar kosten. Zu den Kunden von Via zählt etwa Northwest Airlines, die Wearables beim Check-in und bei der Flugzeugwartung nutzen.