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17.11.2000

Auch Compaq verschmäht Crusoe-Chip

MÜNCHEN (CW) - Anders als geplant wird Transmetas Stromsparprozessor "Crusoe" in Compaqs Notebook-Serie "Armada" nun doch nicht zum Einsatz kommen. Damit scheint das kalifornische Startup, das Anfang vergangener Woche den Gang an die Nasdaq wagte, die Gunst eines zweiten großen Players im Laptop-Markt verloren zu haben. Erst vergangene Woche hatte die IBM einen Rückzieher gemacht und sich gegen die Serienproduktion ihres Notebook-Modells "Thinkpad 240" entschieden, das die Transmeta-CPU beherbergen sollte. Während Big Blues Begründung lautete, der Transmeta-Laptop passe nicht ins aktuelle Marketing-Konzept, äußert sich Compaq konkreter: Nach Angaben eines Firmensprechers entspricht der Crusoe-Prozessor, der sich laut Transmeta unter anspruchsvollen Betriebssystemen wie Windows 2000 mit einer Leistungsaufnahme von lediglich einem Watt begnügen soll, nicht den Standards des Herstellers.

Dem Halbleiterhersteller könnte eine weitere Absage ins Haus stehen: Laut firmennahen Quellen soll auch Hewlett-Packard, das die CPU ebenfalls für seine tragbaren Computer in Betracht gezogen hat, von der Leistung des Chips nicht ganz überzeugt sein.