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25.06.1993

Auch die alten Produktlinien werden weiter gepflegt Stromsparversion der 68040-CPU von Motorola wird ausgeliefert

MUENCHEN (CW) - Motorola arbeitet nicht nur an der Power-PC-CPU sondern pflegt auch bestehende Produktlinien, wie neue Ankuendigungen beweisen.

So wurde mit der Auslieferung der 33-Megahertz-Version des 8000- Chips begonnen. Die leistungsstaerkere CPU kann nach Herstellerangaben rund 30 Prozent mehr Arbeitsplaetze bedienen als die mit 25 Megahertz getaktete Version, so dass 8000-basierte Server nun rund 250 Computer-Arbeitsplaetze - in der Endstufe bis zu 1000 - unterstuetzen. Verbessert wurde auch die Betriebssicherheit durch die Integration von ECC-Speichern.

Am unteren Leistungsbereich, fuer Notebooks und Subnotebooks, stellte Motorola mit dem "68349", "68341" und "68040V" drei ebenfalls neue Prozessoren vor. Fuer die kleinen Handrechner gedacht ist der 68349 mit 16 Megahertz, der um die 28 Dollar kostet und als Konkurrent zur Hobbit-CPU von AT&T auftritt. Auch auf ihm laeuft die Software der General Magic Inc. Um diesen Prozessor herum will Motorola eigene Kleinrechner herstellen.

Der 68341-Prozessor, der aus einer Gemeinschaftsentwicklung mit Philips stammt, soll in CD-I-Systemen (Compact Disk Interactive) fuer Multimedia-Anwendungen eingesetzt werden und im vierten Quartal 1993 in grossen Stueckzahlen erhaeltlich sein.

Mit der V-Version des 68040-Prozessors bietet Motorola eine Stromspar-CPU an, die in Laptops die Batterielebensdauer verdoppelt. Auch dieser Chip soll gegen Ende des Jahres verfuegbar sein.

Fuer den Power-PC, die Gemeinschaftsentwicklung mit IBM, konnte Motorola neue Systemhersteller gewinnen. Die norwegische Tandberg Data Display A/S will in zukuenftigen Hochleistungs-Desktop- Produkten - X-Terminals - den Chip ebenso einsetzen wie die Dortmunder Macrotek GmbH in ihren Schnittstellen-Controllern. Bestaetigt wurde ausserdem, dass Ford Motor von der 88000-RISC-Linie auf den Power-PC umsteigen und zukuenftige Motorkontroll-Module damit bestuecken wird.