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09.05.2003 - 

Betrugsfall durch belgischen Vertriebler

Auch Ixos muss die Bilanzen korrigieren

MÜNCHEN (CW) - Der Münchner Dokumenten- und Content-Management-Anbieter Ixos AG muss einen kleinen Skandal verkraften. Ein Mitarbeiter hat die Company mit Vertragsabschlüssen betrogen.

Ein belgischer Vertriebler der Ixos AG soll vor rund einem Jahr über mehrere Monate hinweg Kundenaufträge vorgetäuscht haben. Daher müssen die Lizenzumsätze und operativen Profite in den fraglichen Zeiträumen um 800000 respektive 700000 Euro nach unten korrigiert werden. Laut Ixos-CEO Robert Hoog hat es sich um einen Einzelfall gehandelt. Der schuldige Mitarbeiter sei entlassen, rechtliche Schritte seien eingeleitet worden.

Gleichzeitig veröffentlichte die Company die Zahlen für das dritte Fiskalquartal. Demnach lag der Umsatz mit 31,6 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Nettoergebnis belief sich auf minus 3,9 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Ixos noch einen Nettogewinn von 2,4 Millionen Euro erzielt. Für das gesamte Geschäftsjahr geht CEO Hoog von einem Umsatzwachstum von fünf Prozent aus. (ajf)