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07.01.1983 - 

Japanische Elektronikunternehmen machen weniger Gewinne:

Auch Nippon spürt die Rezession

TOKIO (VWD) - Trotz der Rezession, die auch in Japan spürbar ist, melden die Hersteller von Kommunikationsausrüstung und Elektrogeräten für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (April bis September) immer noch Umsatzzuwächse. Hohe im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode, aber schon weniger hohe im Vergleich zur Vorperiode Oktober '81 bis März '82.

Der gemeinsame Umsatz von Hitachi, Toshiba und Mitsubishi stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorperiode um gerade noch 1,1 Prozent auf 2,701 Milliarden Yen. Für Nippon Electric, Fujitsu und Oki Electric, die dem Kommunikationssektor zugerechnet werden, ergibt sich in der Addition ein Umsatzrückgang von 1,6 Prozent auf 1,046 Milliarden Yen. Im Vergleich zur entsprechenden Periode des Vorjahres sind noch Zuwächse um 6,7 beziehungsweise 19,4 Prozent zu verzeichnen.

Der gemeinsame und in dieser Rechnung der japanischen Nachrichtenagentur JiJi-Press auch innerhalb der Gruppe konsolidierte Betriebsgewinn von Hitachi, Toshiba und Mitsubishi fiel in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres gegenüber der Vorperiode um ein Prozent auf 144,4 Milliarden Yen. Die drei Kommunikationsunternehmen, Nippon, Fujitsu und Oki, mußten einen Gewinnrückgang um 13,1 Prozent auf 53 Milliarden Yen hinnehmen. Darin sind noch die Währungsgewinne enthalten, die die Unternehmen aufgrund der Yen-Schwäche gegenüber dem Dollar erzielen konnten.

Bei Halbleitern berichten die sechs japanischen Hersteller einen Umsatz von insgesamt 437,1 Milliarden Yen. Gegenüber der Vorperiode, dem zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 1981/82, ergibt dies ein Umsatzwachstum von 7,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich errechnet sich noch eine Steigerung von 23 Prozent.

Entsprechend sind Beobachter skeptischer geworden. Die Entwicklung, daß Hitachi nun seit sechs Jahren steigende Gewinne ausweisen kann, werde wohl zu Ende gehen. Auch Toshiba und Hitachi werden sich in Zukunft mit geringem oder gar keinem Gewinnzuwachs zufriedengeben müssen, heißt es in Tokio.