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25.10.2004

Auch Personaler nutzen Google

Unqualifiziertes Publishing im Web verringert Chancen.

Inzwischen wissen auch Personalverantwortliche, wie sich die Vorteile des weltweiten Suchsystems von Google für das Recruitment nutzen lassen. Nimmt ein Kandidat die ersten Hürden des Auswahlverfahrens, kann es durchaus sein, dass Personalverantwortliche auch noch schnell den Namen des Bewerbers in die Suchmaske eintragen, um nach Spuren im Netz zu suchen. Finden sie dann unqualifizierte Beiträge in Internet-Foren, kann das einen aussichtsreichen Bewerber möglicherweise die gute Ausgangsposition kosten. Aber auch Arbeitskollegen nutzen fleißig die Suchmaschinen im Netz, um mehr über ihre Kollegen oder Kunden zu erfahren.

Männer sind besonders neugierig

Eine im Auftrag der US-amerikanischen Suchmaschine Dogpile erstellte Studie ergab, dass rund 23 Prozent der erwachsenen Internet-Nutzer online nach Informationen über Geschäftspartner, Vorgesetzte, Arbeitskollegen oder auch über ihre zukünftigen Mitarbeiter eifrig suchen.

Als Hauptgrund für die Recherche nach Informationen zu Arbeitskollegen, künftigen Mitarbeitern oder Managern nannten die meisten Neugier. Aber wenn es um das Ausspähen von Kunden und Klienten geht, interessieren sich die meisten für Adresse und Telefonnummer der Geschäftspartner. Interessant ist auch, dass Männer häufiger im Netz nach solchen Informationen schnüffeln als Frauen. (iw)