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07.09.2001 - 

Nach hohen Verlusten

Auch Pixelpark hofft auf die Trendwende

MÜNCHEN (CW) - Bedingt durch bröckelnde Umsatzzahlen und hohe Abschreibungen steigerte der Multimedia-Dienstleister Pixelpark AG im zweiten Quartal seinen Verlust gegenüber dem Vorjahr um mehr als den Faktor Hundert. Jetzt hofft das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte auf einen Turnaround.

Die Pixelpark AG wies zwischen April und Juni einen Betriebsverlust in Höhe von 20,2 Millionen Euro aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte das Unternehmen mit minus 200000 Euro noch einen relativ niedrigen Fehlbetrag. Als Grund für die hohen Verluste gab Pixelpark außerordentliche Abschreibungen von Beteiligungen an der ZLU-Gruppe und dem französischen IT-Dienstleister K2 in Höhe von 10,2 Millionen Euro sowie Restrukturierungskosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro an. Die Ausgliederung der Pixelpark CEE Holding AG und Pixelpark Ungarn zum 30. Juni brachte dem Unternehmen dagegen 1,6 Millionen Euro Gewinn ein. Die Einnahmen gingen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 27,7 Millionen auf 23,5 Millionen Euro zurück.

In der ersten Jahreshälfte konnten die Berliner damit im Vergleich zum Vorjahr ihren Umsatz um 5,4 Prozent auf 49,6 Millionen Euro steigern. Parallel dazu schwoll allerdings auch der Nettoverlust von 1,2 Millionen auf 40,51 Millionen Euro an. Die Multimedia-Berater hoffen jetzt auf eine Trendwende und eine deutlich bessere Auslastung.

Nach eigenen Angaben leiden die Berliner in Deutschland und der Schweiz derzeit aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche und dem hohen Wettbewerbsdruck unter einer unbefriedigenden Auftragslage. Die beiden Kernländer des Pixelpark-Geschäfts trugen im ersten Halbjahr rund 67 Prozent zum Umsatz bei.

Die Firma will die seit Anfang des Jahres laufende Restrukturierung und Neuausrichtung konsequent fortsetzen, doch würden sich deren Kosten auch im dritten Quartal negativ auf das Ergebnis auswirken. Die Einspareffekte daraus werden sich erst gegen Jahresende abzeichnen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Halbjahresende auf 27,5 Millionen Euro.