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Kurseinbrüche in Japan:


25.05.1984 - 

Auch Technologiewerte im Verkaufssog

LEINEN (CW) - Schwere Kurseinbrüche am japanischen Aktienmarkt zeigen an, daß die jahrelange Hausse dort zumindest nicht mehr problemlos weiterläuft. Viele Börsianer sind davon überzeugt, daß es sich bei dem Rückschlag, der gegenüber dem Rekordhoch inzwischen rund zehn Prozent ausmacht, nur um eine längst überfällige Korrektur handelt. Andere argwöhnen daß die Hausse bereits ihren zyklischen Gipfel überschritten haben könnte.

In den Sog der zum Teil panikhaften Verkäufe sind auch Technologiewerte geraten. Dies war zu erwarten denn die Kurssteigerungen hatten hier zuletzt auch bei den sogenannten "schweren" Papieren realitätsferne Ausmaße angenommen. Erfahrene Beobachter empfehlen den weiteren Verlauf des Abschwungs gelassen zu verfolgen. Stellen sich Anzeichen für eine Stabilisierung ein, sollten ihrer Ansicht nach Aktien solider Technologieunternehmen nachgekauft werden. In diesem Zusammenhang nennt man Hitachi, Fujitsu, Matsushita und NEC Corporation.

Die Aktien vor allem mittlerer und kleiner amerikanischer Technologieunternehmen stehen vor einer Wende zum Besseren hin, wie es in zahlreichen Kommentaren heißt. Man weist darauf hin, daß selbst die Papiere ausgewählter solider Gesellschaften während der zurückliegenden Korrekturphase gut 30 Prozent an Kurswert eingebüßt haben. Mit einem durchschnittlichen Kurs/Gewinn-Verhältnis von knapp 20 auf der Basis des für 1984 vorausberechneten Gewinns je Aktie und ausgezeichneten längerfristigen Wachstumsaussichten böten diese Papiere heute hervorragende Kaufgelegenheiten. Selbst sehr kurzfristig orientierte Anleger könnten sich Chancen ausrechnen.

Die "zweitrangigen", aber soliden Aktien dieser Gruppe dürften nämlich gleich zu Beginn des nächsten größeren allgemeinen Aufschwungs in Wallstreet mit zu den Spitzenreitern zählen. Dafür spreche ihre relative Unterbewertung und ihre technisch extrem "überverkaufte" Lage. Als Beispiele werden angeführt Systems & Computer Technology, Telerate, American Software, Computer Associates, HBO & Company, Quality Systems, National Data, Micom Systems und Network Systems Corp.