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14.11.2003 - 

E-Recruiting/Kommentar

Auf dem richtigen Weg

Hans Königes Redakteur CW

Nach wie vor passiert es, dass beispielsweise Bewerber, die sich bei einem Konzern sowohl online als auch klassisch bewerben, mal eine Absage und dann eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten oder dass der Reiseantrag des Mitarbeiters aus dem Firmen-Intranet wesentliche Informationen nicht enthält (wer ist Stellvertreter, Urlaubssituation in der Abteilung), weil dafür im elektronischen Formular kein Eingabefeld vorgesehen ist.

Zwar ist die softwareunterstützte Personalarbeit nichts Neues, aber seit Portale im Trend liegen, erlebt das Thema E-HR eine neue Dynamik. Die Argumente der Hersteller, die sich auf die Einführung solcher Systeme spezialisiert haben, klingen einleuchtend und verlockend: Kosten sparen, Entlastung der Personaler von administrativen Tätigkeiten, dadurch mehr Service für die Mitarbeiter sowie eine stärkere Identifikation der Beschäftigten mit dem Unternehmen, weil sie Personalentwicklungs- und Genehmigungsprozesse stärker beeinflussen können. Die Praxis scheint diese Entwicklung zu bestätigen.

Die Einführung von E-HR bedeutet nicht, einfach einen Schalter umzulegen. Vielmehr wird die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Führungskräften und Personalabteilung neu definiert. So ein System kann zu ungeahnter und vielleicht auch nicht unbedingt von allen Beteiligten gewünschter Transparenz führen, etwa wenn sich die Unternehmensleitung und auch die Abteilungsleiter per Knopfdruck sofort einen Überblick darüber verschaffen können, wie der Krankenstand, die Weiterbildungsaktivitäten oder das Reisebudget der Abteilungen oder gar jedes einzelnen Mitarbeiters aussieht.

Die Personaler, die bisher eher das Image von Buchhaltern hatten, können nun bei ihren Kollegen in den Fachabteilungen Punkte sammeln und die Transparenz als Chance begreifen, Mitarbeiter gezielter und besser zu fördern und damit das Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen.