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16.01.1998 - 

Backup-Systeme/Kommentar

Auf dem Weg

Bei aller Unterschiedlichkeit der Backup-Strategien, wie sie beispielsweise eine Oberfinanzdirektion oder eine Medienagentur anwenden mögen, gemeinsames Ziel wird sein: bei so wenig Daten-, Soft- und Hardwareredundanz so viel Performance, Flexibilität, aber auch Sicherheit wie möglich zu erzeugen. Zentrale Sicherheitsinseln, wie sie vor wenigen Jahren noch einer gewissen Schwerfälligkeit und Bunkermentalität Vorschub leisteten, sind passé, was jedoch nicht bedeutet, daß auch die zentrale Speicheradministration ihre tragende Rolle verloren hat. Im Gegenteil: Neue plattformübergreifende Storage-Tools schaffen in vielen Installationen wieder die Transparenz, die beim Übergang zur Client-Server-Architektur vorübergehend verlorengegangen war.

Anzeigen von Plattenauslastung und Speicherverbrauch, interaktive Berichte und aussagekräftige Auswertungen schaffen zuverlässige Grundlagen für Trendanalysen und damit für eine kontinuierliche, den Unternehmenszielen anzupassende Backup-Strategie, die eine optimale Auslastung der vorhandenen Speicherressourcen ansteuert. Sie ist der entscheidende Maßstab beim zentralen Speicher-Management in verteilten Systemen.

Vermieden wird damit die häufig immer noch unkontrollierte Zunahme des Speicherverbrauchs - also Kostensteigerungen ohne Ende unter dem fadenscheinigen Vorwand erhöhter Sicherheit oder Performance.

Alleinseligmachend sind indes diese plattformübergreifend und unternehmensweit eingesetzten Tools nicht. Sie sind nur ein - allerdings sehr wichtiger - Trittstein auf dem Weg zum Data-Warehouse oder vielleicht sogar zum unternehmensübergreifenden Information-Warehouse, wenn umfassende Risikoanalysen den steinigen Weg zu einer derartigen, von vielen noch für utopisch gehaltenen Dienstleistung begleiten.