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Aktuelle Channel-News // 9. Dezember 2016

18.03.2016 - 

Bitkom stellt „Digital Office Index“ vor

Auf dem Weg zum digitalen Büro

Anzeige  Das „Digital Office“ zielt auf die durchgehende Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Nach einer neuen Studie des Branchenverbandes Bitkom haben bereits 40 Prozent der Firmen eine Strategie dafür entwickelt.

Daten auf Festplatten oder in die Cloud statt Aktenordner und Papierstapel: Die Idee des papierlosen Büros ist schon mehr als ein Jahrzehnt alt und kaum irgendwo verwirklicht. Die Vision des "Digital Office" geht noch darüber hinaus und zielt auf die durchgehende Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Nach einer neuen Studie des Branchenverbandes Bitkom haben bereits 40 Prozent der Firmen eine Strategie dafür entwickelt.

Das Maß an geplanter Digitalisierung hängt eng mit der Unternehmensgröße zusammen: Von den großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wollen 70 Prozent ihre Geschäftsprozesse strategisch digitalisieren. Bei den Mittelständlern (100-499 Mitarbeiter) sind es 52 Prozent, bei kleineren Unternehmen (weniger als 100 Mitarbeiter) sogar nur ein gutes Drittel (36 Prozent)

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Für den "Digital Office Index", den der Bitkom auf der CeBIT vorstellte, hat der Branchenverband in einer repräsentativem Umfrage 1.108 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die zum Stand, Plänen und Auswirkungen der Digitalisierung befragt. Dabei wurde der jeweilige Status auf einer Skala von 0 ("überhaupt nicht digitalisiert") bis 100 ("vollständig digitalisiert") eingeordnet. Im Schnitt der befragten Firmen ergab sich ein Wert von 50.

Foto: Bitkom Research 2016

Großunternehmen sind am weitesten digitalisiert

"Mit einem Index von 50 haben wir zwar schon den halben Weg geschafft, aber damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben", kommentiert Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM (Enterprise Content Management) beim Bitkom, das Ergebnis, "aber langfristig muss unser Ziel die 100 sein." Am weitesten digitalisiert sind Großunternehmen. Sie erreichen einen Indexwert von 58. Bei den Mittelständlern liegt der Wert mit 53 leicht über dem Durchschnitt. Kleine Unternehmen erreichen 49 Punkte.

Dabei ist der Grad der Digitalisierung in den einzelnen Geschäftsbereichen unterschiedlich stark ausgeprägt. Spitzenreiter ist die Produktion und Projektabwicklung, die in 74 Prozent der Unternehmen stark digitalisiert sind (mindestens zu 50 Prozent). Die Abteilungen Personal/Human Resources und Buchaltung/Finanzen/Controlling sind jeweils in 66 Prozent der Unternehmen ebenfalls stark digitalisiert. Im Ranking folgen dahinter die Geschäftsbereiche Marketing (62 Prozent), Einkauf (54 Prozent), Logistik (53 Prozent) sowie der Bereich Forschung und Produktentwicklung (30 Prozent).

Trotz deutlicher Erfolge und zunehmender Anstrengungen in Richtung Digitalisierung konstatiert Bitkom-Experte Biffar noch Handlungsbedarf: "Es wird Zeit, dass noch mehr Unternehmen erkennen, welches hohe Potenzial die Digitalisierung der Geschäftsprozesse mit sich bringt."