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06.05.1994

Auf der Suche nach Branchengurus Open Vision kaufte Oracles CASE-Spezialisten Barker ein

MUENCHEN (CW) - Open Vision, Anbieter von System-Management-Tools fuer heterogene Unix-Umgebungen, sammelt hochkaraetige Mitarbeiter. Unlaengst besetzte das Unternehmen die Stelle des Senior Vice- President mit Richard Barker, der von der CW-Schwesterpublikation "Computerworld" als Oracles CASE-Visionaer bezeichnet wurde.

Barker sieht sein Engagement im boomenden Markt fuer System- Management-Werkzeuge als eine neue Herausforderung. Bei Open Vision ist er verantwortlich fuer den Bereich Consulting and Technical Services auf internationaler Basis. Oracle-President Ray Lane erklaerte, Barker habe das Unternehmen verlassen, weil er mit der Integration von CASE-Tools und der Cooperative-Development- Umgebung nicht einverstanden gewesen sei.

Open Vision wurde im Juli 1992 vom ehemaligen President von Oracle USA, Michael Fields, gegruendet. Mit einem Investmentkapital, das mittlerweile auf 58 Millionen Dollar angewachsen ist, taetigte das Unternehmen zunaechst Fusionen und Produktaufkaeufe. Unter anderem wurde die Firma Demax Software mit den Security-Loesungen integriert und die "Aria"-Produkte von Control Data erworben.

Mit der Einstellung von Geoffrey Squire, der zuletzt die Position des President of International Operations bei Oracle innehatte, wurde im Januar 1994 Open Vision International gegruendet. Neben den eingekauften Spezialisten aus dem Oracle-Mitarbeiterbestand kann das Unternehmen auf Helen Bradley von Sun Microsystems und den Ex-MIT-Professor Daniel Geer verweisen. Zusammen soll das Topmanagement offenbar den Markt des System-Managements im Client- Server-Umfeld erobern. Die Geschaeftsfuehrerin in Wiesbaden ist Christine Wilke.