Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.05.2002 - 

Fusionen/Kommentar

Auf die Methode kommt es an

Helga Biesel Redakteurin CW

Der Trend zu Fusionen ist ungebrochen, obwohl die Hälfte aller Firmenzusammenschlüsse wieder auseinander bricht. Als Sündenbock und Integrationsbremse erweist sich immer wieder die IT: Die betroffenen IT-Abteilungen liegen häufig miteinander im Clinch.

Fusionserfahrene Manager und Merger-Berater indes steuern schon vor dem eigentlichen Zusammenschluss einer solchen Fehlentwicklung entgegen, indem sie die IT-Strukturen der künftigen Partner auf Verträglichkeit und potenzielle Synergieeffekte hin abklopfen. Zeigen sich bereits im Vorfeld sehr große Unterschiede der Systeme, so wäre von einer "Zwangsvereinigung" wohl eher abzuraten. Bewegen sich die Partner indes sowohl im gleichen Markt als auch in ähnlichen IT-Systemwelten, so bleibt zwar immer noch genug Integrationsarbeit zu bewältigen, doch droht dann aus der Ecke der IT in der Regel keine Gefahr mehr für den Merger (Seite 40).

Die neuen IT-Partner kommen nicht darum herum, gemeinsam zu definieren, welche Leistungen sie in Zukunft erbringen können und welche nicht. Dass sich die zwei IT-Teams und -Systeme mitunter in Umfang und Qualität stark unterscheiden, macht die Sache nicht einfacher. Doch liegt hier der Ansatzpunkt, von dem aus standardisierte Leistungspakete geschnürt werden können.

Eine Reihe von Methoden hilft die Spreu vom Weizen der Anwendungen, Dienste und Systeme zu trennen. Hat man sich erst einmal für eine Vorgehensweise wie beispielsweise den "Best-Fit-Ansatz" (Seite 38) entschieden, bewegen sich Management und Mitarbeiter wieder auf festem Boden.

"Glaubenskriege" wie in der ersten Zeit nach einem Merger werden dann nicht mehr geführt, die Lösungen werden pragmatisch und müssen keine Akzeptanzhürden mehr überwinden. Sogar die Unterschiede zwischen den Unternehmenskulturen verlieren an Bedeutung.