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17.11.2000 - 

Kommentar

Auf die Plätze ...

Medienkonvergenz klingt nach Harmonie, tatsächlich findet jedoch ein Hauen und Stechen statt. Noch ist kein Geschäftsmodell etabliert, das auch nur annähernd beschreibt, wie die Integration der Medien aussieht: Das gilt gleichermaßen für die Finanzierung, für das Content-Providing, die Marken, die Protokolle und Übertragungstechniken sowie für die Endgeräte.

Die Devices entscheiden den Kampf nicht. Zum Beispiel lässt sich dank der Kooperation mit dem ZDF über die Fernbedienung des TV-Geräts von Loewe online shoppen gehen. Damit bekommt der Fernseher einen One-to-one-Kanal, der PC wird zum Broadcast-Empfänger, beide mutieren zur Online-Videothek.

Doch wen adressieren die Macher? Sollen die Sender die fernsehwütige, konsumierende Couch-Potatoe zum Klicken, Chatten, Surfen animieren? Oder darf das Internet mit ereignisgesteuertem Zugriff den User durch Commodities wie Börsen- und News-Ticker, Branchenkanäle ununterbrochen beglücken? Die jeweiligen Endgeräte werden bald beides erlauben.

Wesentlich für die Wahrnehmung der verschiedenen Medien sind dagegen die Inhalte, neudeutsch: Content. Das Gut wird knapp angesichts der ähnlicher werdenden Angebotswege. Die Mischung richtet sich nach den Quoten einer unterhaltungssüchtigen Masse sowie den Bedürfnissen einer wissenshungrigen Minderheit. Hierbei geht es für die Anbieter darum, die ersten Plätze zu besetzen und profitable Nischen auszumachen. uo