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11.07.1997 - 

Die Konkurrenten sind Windows NT und Linux

Auf Intel-Servern empfiehlt IBM Unixware

Die zwischen IBM und SCO geschlossene Vereinbarung soll Unixware zum Betriebssystem der Wahl auf IBMs Intel-Servern machen. Auf den RISC-Rechnern von Big Blue wird weiterhin AIX-Unix laufen. Über die möglichen Auswirkungen auf die Server-Version des PC-Betriebssystems OS/2 war bis Redaktionsschluß von seiten der IBM nichts zu erfahren.

Tatsächlich haben die Unix-Anwender schon jetzt nur wenig Auswahl bei PC-Systemen. Nur eine geringe Rolle spielen neben dem Marktführer SCO Konkurrenten wie das vor allem in den USA verbreitete BSD-Unix sowie die Intel-Version von Solaris, die vor allem von Sun-Kunden gekauft wird.

Ein ernstzunehmender Konkurrent von SCO ist jedoch das kostenlos über das Web zu ladende Linux-Unix. Als Freeware hat sich das System längst in allen Universitäten der Welt etabliert und von dort seinen Weg in den Markt gefunden. Unternehmen wie Ray Noordas Caldera haben dem System durch zusätzliche Supportgarantien und das Bundling mit der Profi-Datenbank "Adabas D" von der Software AG endgültig das Tor zur kommerziellen DV aufgestoßen.

Wichtig ist die IBM-Unterstützung für SCO aber auch, weil die mit dem Unixware-Kauf 1995 verbundenen hochgesteckten Ambitionen in Vergessenheit zu geraten drohen. Damals hatte SCO eine Reihe von Rechnerherstellern, vor allem aber HP, um sich geschart, um ab 1998 deren 64-Bit-Zukunft auf Unixware-Basis zu gestalten. Zwar liegt der Hersteller bei den Entwicklungstätigkeiten im Zeitplan, doch angesichts des Erfolgs von Microsofts NT-Server-Betriebssystem bröckelt die Front. Sequent und in Teilbereichen auch NCR haben sich von dem Projekt verabschiedet. Selbst HP redet kaum mehr über das gemeinsame 64-Bit-Vorhaben. Unterstützt wird Unixware derzeit neben IBM von Compaq, Data General, Fujitsu, Olivetti, Siemens-Nixdorf und Unisys.