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30.11.2004

Aufbruchstimmung bei CA

Computer Associates peilt Übernahmen an.

Nach der Ernennung von John Swainson zum künftigen CEO hat CA seine Strategie präzisiert. Auf einen Wettbewerb mit IBM - seinem ehemaligen Arbeitgeber - im Bereich Middleware wolle er sich nicht einlassen, so der Manager. Swainson, der maßgeblich an der Entwicklung der "Websphere"-Plattform beteiligt war, setzt auf die Stärken von CA in den Segmenten Sicherheit, System- und Applikations-Management. "Wir sind einfach in einer anderen Situation als IBM", so Swainson gegenüber Journalisten. Ein Plattformanbieter wolle CA nicht werden - stattdessen sollen Partnerschaften mit den einschlägigen Konzernen gepflegt werden.

In den kommenden Monaten absolviert Swainson seine Einarbeitungszeit - die endgültige Ernennung zum CEO soll im Frühjahr 2005 folgen. Bis dahin wolle sich der Manager auch den angespannten Beziehungen zwischen CA und seinen Kunden widmen. Hier gebe es Handlungsbedarf: "Ich werde die Anwender wieder von Gegnern zu Partnern machen", versprach er.

Derweil hat Finanzchef und Chief Operating Officer (COO) Jeffrey Clarke regelmäßige Übernahmen in Aussicht gestellt. Gegenüber dem Branchendienst "Computerwire" bezeichnete er die Bereiche IT-Sicherheit und Storage-Management als "extrem heiße" Geschäftsfelder. Anfang Oktober hatte der Konzern nach längerer Pause den Sicherheitsspezialisten Netegrity für 430 Millionen Dollar in bar übernommen. CA verfügt über finanzielle Reserven von rund 2,2 Milliarden Dollar. Die drei anderen Wachstumsfelder neben Akquisitionen seien die organische Entwicklung, der indirekte Vertrieb und das weltweite Geschäft. Mit 43 Prozent internationalem Umsatzanteil liege CA unter den Werten des Wettbewerbs, so Clarke. Im kommenden Jahr will der Konzern auch sein Geschäft mit Privatnutzern in Europa ankurbeln. (ajf)