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02.03.1979 - 

Distributed Processing-System 61 DPS von Honeywell Bull:

Aufgabe geteilt - Leistung verdoppelt

DÜSSELDORF (de) - Mit dem Doppelprozessorsystem 61/DPS (CW-Nr. 7 vom 16. 2. 1979, Seite 1) will Honeywell Bull "den wachsenden Dialog-Anforderungen der EDV-Anfänger und MDT-Umsteiger für die nächsten Jahre Rechnung tragen", wie HB-Marketing-Chef Horst Gellert anläßlich der Vorstellung des "Distributed Processing Systems" in Düsseldorf erklärte.

Das kompakte Magnetplattensystem ist aber auch als Wachstumpotential HB-Kunden mit den kleineren Modellen 61/40 und 61/58 gedacht. Gellert: "Viele dieser seit längerem installierten Systeme platzen von der Bildschirmverarbeitung her aus den Nähten." So war denn auch das Hauptaugenmerk der HB-Konstrukteure darauf gerichtet, die Effizienz der 61er Maschine im "Transaction Processing" zu verbessern, ohne die Stapelverarbeitungsleistung zu beeinträchtigen.

Der "Trick, der dabei angewendet wurde, ist ebenso einfach wie wirksam", Kernstücke des "Bürocomputers" (HB-Werbung) sind zwei simultan arbeitende Prozessoren, die sich die Aufgaben Dialogbetrieb teilen. Der Zentralprozessor CRP (Common Resources Processor )ist für Stapelprogramme zuständig, während der Terminalprozessor DRP (Distributed Resources Processor) die von den Bildschirmen aus eingegebene Daten und Programme verarbeitet. CRP und DRP sind über einen internen Datenbus mit einer Kanalleistung von 50 000 Bytes pro Sekunde verbunden.

Bis zu 16 asynchrone Terminals können mit dem System 61/DPS gleichzeitig kommunizieren.

Als Hintergrundspeicher stehen dem Benutzer eine Kombination von Fest und Wechselplatten (maximal 23 MB) sowie Wechselplatten (Gesamtkapazität 230,4 MB) zur Verfügung.

Software-Basis für das System 61/DPS ist das Betriebssystem GCOS 61, Release PC, das Kunden ab Juli 1979 verfügbar sein soll.

Bereits das, 61/DPS-Basissystem (Kaufpreis ab 70 000 Mark) ist nach Honeywell Bull-Angaben in der Lage, drei Programme simultan abzuwickeln.