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13.10.1995

Aufruestung bisheriger Systeme soll trotzdem gewaehrleistet sein IBM stellt Produktion von zwei CMOS-Mainframe-Linien ein

MUENCHEN (CW) - Die IBM Corp. will offenbar die Produktion der CMOS-basierten Mainframe-Modelle der "9672E"- und "9672P"-Linien einstellen. Anwender solcher Rechnermodelle stecken trotzdem nicht in einer Sackgasse. Big Blue bietet ihnen nach den vorliegenden Informationen die Moeglichkeit, ihre Systeme auszubauen.

Die 9672-Rechner waren Anfang April 1994 angekuendigt und seit Juni des vergangenen Jahres ausgeliefert worden. Die E- und P- Modellinien koennen mit bis zu acht sogenannten Central Electronic Complexes (CECs) bestueckt werden. Jeder dieser CECs wiederum ist mit bis zu sechs S/390-CMOS-Prozessoren ausgestattet.

Seit August dieses Jahres - so der Nachrichtendienst "Computergram", der sich bei seiner Meldung auf Hesh Wieners Nachrichtenpostille "Infoperspectives International" beruft - habe die IBM ihren Kunden mitgeteilt, dass Big Blue die 9672E- und P- Modelle in sogenannte E01-Modelle aufsplitten kann. Diese besaessen dann nur noch einen einzigen Prozessorkomplex.

In einem weiteren Schritt koenne Big Blue die alten gegen 9672-Rx1- Systemplatinen austauschen. Diese wiederum liessen sich auf Rx2- und Rx3-Platinen hochruesten, die die momentan aktuelle Technologiegeneration repraesentierten. Ueber den Umstieg auf die R- Systemplatinen habe der Anwender dann auch die Option, seine CMOS- Mainframes mittels der "9674 Coupling Facility" in einen Parallel- Sysplex-Verbund einzubinden. IBM-Insider gehen laut "Computergram" davon aus, dass die so entstehenden Prozessorkomplexe erheblich einfacher zu handhaben seien als die bisherigen E- und P- Maschinen.

Anwendern, die ihren alten E- und P-Systemen treu bleiben wollen, bietet Big Blue auch weiterhin Support an. Die Preise fuer die Umruestungen hat die IBM noch nicht bekanntgegeben.

Bis Redaktionsschluss konnte die IBM-Deutschland zu den Meldungen keine Stellungnahme abgeben.