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15.09.1978 - 

IG Druck und Papier und Druckindustrie: Berechtigte Sorgen

Auftragsverlust durch Texterfassung im Haus

WIESBADEN\FRANKFURT - Wachsende Probleme durch die Datenverarbeitung in der Druckindustrie - doch zwei auseinanderlaufende Richtungen, um die Entwicklung in den Griff zu bekommen.

Die IG Druck und Papier kritisiert in der Druckindustrie eine Entwicklung "die zu einem wesentlichen Auftragsverlust, zu Wettbewerbsverzerrungen führt", weil immer mehr Großkunden dazu übergingen, die Texterfassung im eigenen Haus vorzunehmen und der Druckerei lediglich Datenträger zur Verfügung stellen.

Der Bundesverband Druck sieht in den Sorgen der Gewerkschaft ebenfalls "eine gewisse Berechtigung", meldet der "Blick durch die Wirtschaft". Während allerdings der DGB in den anstehenden Tarifverhandlungen den Passus unterbringen will, "Datenträger, die nicht aufgrund von mit der IG Druck und Papier vereinbarten tarifvertraglichen Normen erstellt sind, werden nicht weiterverarbeitet", sagt der Bundesverband Druck: "Die Beseitigung dieses Mißstandes könne nicht durch eine Reparatur am Symptom erreicht werden, indem durch ein Monopolsiegel die Verarbeitung von Datenträgern verboten werde."

Nützen könne nur "Zurückhaltung bei Lohnforderungen und Besetzungsansprüchen", meinen die Verbands-Drukker Denn: Es sei nicht möglich, sich auf Dauer den Marktgesetzen zu entziehen und eine Fehlentwicklung durch ständig weitere Fehler abmildern zu wollen