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IP-Netze drücken auf die Preise


04.09.1998 - 

Auguren rechnen mit günstigeren Gebühren für TK-Mietleitungen

Einen Krieg der Netze erwarten die Auguren von Insight Re- search, Parsippany, New Jersey, für die nächsten Jahre. In ihrer Studie "Private Line Services 1998 - 2003" zeigen die Forscher für die nächsten Jahre ein Szenario auf, das von Marketing- und Technologieschlachten zwischen den Betreibern von IP-Netzen und den klassischen Telcos geprägt ist. Dabei, so die Prognose, werden die Preise für Mietleitungen fallen.

Trotz sinkender Preise erwarten die Analysten im Mietleitungs-Segment bis zum Jahr 2000 ein jährliches Wachstum von 8,8 Prozent. Ein Zuwachs, der wohl vor allem aus der verstärkten Nachfrage nach Mietleitungen hervorgeht.

Als Bedrohung für das Geschäft der klassischen Telcos hat Insight neben den IP-basierten Weitverkehrsnetzen im lokalen Bereich Technologien wie xDSL (Digital Subscriber Line) und Kabelmodems ausgemacht. Ein Wettbewerb, der den Corporate Usern nur recht sein dürfte: Mit dem Marktauftritt neuer IP-basierter Carrier wie Level 3 Communications oder Qwest Communications sind laut Insight traditionelle TK-Carrier wie AT&T oder MCI gezwungen, ihre Preise zu senken.

Gefahr droht dem klassischen Mietleitungsgeschäft jedoch nicht nur von den IP-Netzen. Neuere Übertragungsverfahren wie ATM und Frame Relay sind schneller und effizienter als der alte verbindungsorientierte Mietleitungsverbund.