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07.10.1994

Aus dem IDG-Newsnet

Toshiba lizenziert die Power-PC-Technik von IBM. Nach Vorstellungen der beiden Unternehmen soll der Prozessor eine echte Konkurrenz fuer Intel und den Pentium-Chip werden. Marktbeobachter in Japan und den USA sind da skeptisch: Toshiba will am Anfang keine PCs mit Power-PC-CPU bauen, sondern nur Server-Systeme unter IBMs Betriebssystem AIX, einer Unix-Variante, anbieten. Das reduziert die Zahl der potentiellen Kunden betraechtlich. Hinzu komme, dass Toshiba bislang keine glueckliche Hand bei der Vermarktung von RISC-Rechnern bewies. Weder die Supersparc- Workstations noch die Mitarbeit am Mips-Prozessor brachten grossen Umsatz, von Gewinn ganz zu schweigen.

IBM steckt nicht in Lieferschwierigkeiten? Wer Anfang dieser Woche einen PS/1-Nachfolger aus der Baureihe "Aptiva" erwerben wollte, bekam zu hoeren, dass die Multimedia-Modelle schon ausverkauft und erst wieder Ende November oder Anfang Dezember verfuegbar seien. Andere Geraete seien vom Lieferengpass nicht betroffen.

Sekretaerinnen koennen in Zukunft bei einer weiteren Taetigkeit auf den PC zurueckgreifen. Die Wildfire Communications stellt demnaechst eine Spracherkennungs-Schnittstelle vor, die Namen aus einer Datenbank auf Stimmeingabe hin einliest und anschliessend die Telefonnummer des gewuenschten Gespraechspartners waehlt.

Lotus und fuehrende EDI-Anbieter beratschlagen derzeit ueber eine Entwicklung von EDI-Translator-Bridges fuer die Bueroanwendung Notes. Damit waeren Anwender des Lotus-Pakets in der Lage, unstrukturierte Notes-Daten, Memos oder Grafiken sowie Einkaufsauftraege mit Handelspartnern auszutauschen.

Anlass zu Spekulationen ueber das Betriebssystem fuer die PA-RISC- Architektur gab kuerzlich eine Aeusserung von Carol Mills, HPs Manager fuer Unix-Server. Auf einem Anwendertreffen erklaerte Mills, dass NT moeglicherweise erst dann zu einem relevanten Betriebssystem fuer Unternehmen werde, wenn die gemeinsam von HP und Intel entwickelte neue RISC-Architektur fertig sei - und das werde noch mindestens drei Jahre dauern. Allerdings kann Hewlett-Packard flexibel reagieren, die Portierung von NT auf PA-RISC liegt fertig in den Labors.