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31.08.2001 - 

Supply-Chain-Management/Kommentar

Aus dem Pilotstadium heraus

Helga Biesel Redakteurin CW

Von Just-in-Time über Supply-Chain-Management bis zu Collaborative Computing - all diese Bezeichnungen benennen Methoden und Verfahren, die Geschäftsprozesse entlang der Liefer- beziehungsweise Wertschöpfungskette zu optimieren. Der Bedarf ist unbestritten, ebenso die hohe Komplexität solcher Projekte, an denen typischerweise verschiedene Lieferanten, Dienstleistungs- sowie Logistikunternehmen beteiligt sind (Seite 39).

Der SCM-Markt ist im Aufbruch. Vorreiter sind die großen Unternehmen - beispielsweise der Pharmabranche. Ihre fortgeschrittenen IT-Infrastrukturen erlauben es, auf manuelle Planung und die Koordination mit konventionellen Mitteln weit gehend zu verzichten. Etliche haben das Pilotstadium des Supply-Chain- Management deutlich hinter sich gelassen (Seite 42).

Die Abwartenden, immerhin drei Viertel der deutschen Unternehmen, haben also die Chance, die SCM-basierenden Wettbewerbsvorteile der Großen zu studieren und sich dem Thema zu nähern. Die wirtschafliche Flaute gäbe ausreichend Gelegenheit dazu.

Aber sie sollten nicht zu lange warten. Schließlich sind Abweichungen von der Planung, sich ändernde Kundenwünsche, Lieferverzögerungen oder Kapazitätsengpässe Alltagsprobleme, mit denen sich jedes Unternehmen auseinander setzen muss. In der Regel ist dies mit herkömmlichen Methoden sehr zeit- und kostenintensiv, ohne dass die Planbarkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz der Prozesse zunehmen.

Und so ist denn auch der Wunsch nach Prozessoptimierung der häufigste interne Auslöser für den Einsatz einer SCM-Lösung. Bei den extern angestoßenen Wünschen ragen Kunden- und Lieferantenbedürfnisse heraus (Seite 36). Wer sie ernst nimmt, begibt sich auf den weiten Weg zum Collaborative Computing und lässt sich von einem der wenigen erfahrenen Supply-Chain-Manager dabei begleiten (Seite 38).