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02.05.2006 - 

Im Börsenrückblick

Aus der Traum

Langfristige Anleger von Intershop sind äußerst leidensfähig - kein Wunder bei einem Papier, das in den vergangenen fünf Jahren mehr als 95 Prozent seines Werts verloren hat. Umso höher müssen die Herzen der Aktionäre in den letzten Wochen geschlagen haben, als sich der Titel ohne ersichtlichen Grund kontinuierlich verteuerte. Als die Intershop-Aktie am vergangenen Mittwoch einen Stand von 3,80 Euro erreichte, stiegen jedoch selbst abgebrühte Spekulanten aus. Die am Tag darauf vorgelegten vorläufigen Geschäftszahlen bestätigten die Vorahnung: Intershop konnte seinen Umsatz für das erste Quartal 2006 zwar gegenüber dem Vorjahr von 4,4 auf 5,1 Millionen Euro ausweiten. Aufgrund von Sondereffekten stieg jedoch der Nettoverlust von 800000 auf 1,5 Millionen Euro. Auch die Ankündigung des Unternehmens, es erwarte für das Geschäftsjahr 2006 weiterhin ein positives Nettoergebnis, konnte die Massenflucht der Aktionäre nicht aufhalten: Am Ende der Woche ging die Aktie mit einem Wert von 2,27 Euro aus dem Handel. Die Analysten von SES Research halten den Intershop-Titel dennoch für überbewertet. Bei einer Prognosenanhebung würden sie ihr Kursziel auf 1,30 Euro je Aktie erhöhen, erklärten sie. (mb)