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07.11.1997 - 

Effiziente Netzplanung/Kommentar

Aus Fehlern anderer lernen

Eigentlich ist es selbstverständlich, Projekte möglichst gut zu planen. Ressourcen wie Geld, Zeit und Personal müssen vorhanden sein, die Zuständigkeiten klar zugewiesen. Zu dumm nur, daß die Wirklichkeit mit ihren unvorhergesehenen Komplikationen den Planern oft einen Strich durch die Rechnung macht. Deswegen gehört zur Planung auch, aus Fehlern zu lernen - aus eigenen und noch besser aus Fehlern anderer.

Dies ist um so wichtiger, als moderne Technologien in der Regel einen erhöhten Planungsaufwand erfordern, zum Beispiel Intranets und virtuelle LANs. Bei Intranets ist es wichtig, sich rechtzeitig zu überlegen, welche Informationen von wem aufbereitet und an wen gerichtet werden sollen. Aber auch hier besteht die Möglichkeit, aus den Erfahrungen mit Client-Server-Systemen Nutzen zu ziehen. Mangelnder Support und falsch kalkulierte Kosten entwickelten sich auch bei konventionellen Lösungen oft zum Problem. So einfach wie von Herstellern versprochen, ist die Einrichtung eines Intranets also auch wieder nicht.

Mit einem großen Organisationsaufwand erkaufen Nutzer die Strukturierung ihres Netzes, wenn sie virtuelle LANs implementieren. Welche Nutzer in welche VLAN-Gruppe eingeteilt werden, ist die erste Frage, die man sich stellen muß. Nicht unbedeutend ist auch die Entscheidung, welches Kriterium zur Bildung der Gruppen herangezogen wird (Port, MAC-Adresse,...). Kopfzerbrechen bereitet oft die Auswahl geeigneter Geräte, die verschiedenen Anforderungen genügen sollen und in vielerlei Hinsicht proprietär sind.

Ein effizientes Netz bringt die erforderlichen Leistungen bei minimalem Aufwand. Dabei nehmen natürlich die Kosten eine zentrale Stellung ein. Auch hierbei ist Weitblick gefragt: Nicht alles, was auf den ersten Blick preiswert erscheint, rechnet sich auch auf längere Sicht.