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02.06.1978 - 

Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe:

"Ausbildung und Fortbildung in Berufen mit Zukunft"

PADERBORN (hz) - Als Ausbildungsinstitut, das sich insbesondere den "Berufen mit Zukunft" widmet, will sieh das Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe (b. i. b.) in Paderborn verstanden wissen. Träger des gemeinnützigen Zentrums sind zahlreiche private Gruppen, Industriebetriebe Gewerkschaften, Arbeitgeberorganisationen sowie der Staat.

Bildungsinhalt und Bildungsangebot - so das "b. i. b." - orientieren sich an den Erfordernissen des angestrebten Berufs: Besonderer Wert werde dabei auf die Durchlässigkeit von der Berufsschulebene bis zu höher qualifizierten Berufsebenen gelegt. Das Bildungszentrum unterhält einerseits eine staatlich anerkannte Ersatzschule für die berufliche Erstausbildung, die schulische Ausbildung und die berufliche Fortbildung und andererseits ein Institut für Organisation und Datenverarbeitung, das auftragsbezogene Seminare der unterschiedlichsten Art anbietet. Auftraggeber hierfür ist die Bundeswehr, die Zeitsoldaten zu Organisatoren ausbilden läßt. Aber auch private Unternehmen lassen für ihre Mitarbeiter EDV-Seminare und allgemeine Management-Kurse durchführen.

Alle Abschlußprüfungen stehen unter der Aufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen oder der zuständigen Industrie- und Handelskammern. Auf diese Weise soll sichergestellt werden daß sämtliche Bildungsmaßnahmen den Qualitätsanforderungen des Bundes, der Länder und der Industrie entsprechen. Das "b. i. b." geht bei seinem Bildungsangebot vor allem davon aus daß die EDV

- einer sich ständig ändernden Technologie unterliegt, die weitgehende Rückwirkungen auf die Arbeitswelt und das Wirtschaftsleben hat

- eingeordnet werden muß in daß Umfeld der Organisation von Wirtschaft und Verwaltung

- über dezentralisierte, arbeitsplatzorientierte Organisationsformen Arbeitsplätze sichert

- neue, qualitativ geänderte Strukturen in den Berufsanforderungen bedingt

- eine Vielzahl von Büro- und Verwaltungsberufen sowie technisch orientierte Berufe quantitativ und qualitativ beeinflußt und diese Berufsrichtungen die Erfahrungsgrundlage für den optimalen Einsatz der Datenverarbeitung bilden

- in der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen immer höheren Stellenwert einnehmen wird, dem rechtzeitig und praxisbezogen Rechnung getragen werden muß.

Im vergangenen Jahr haben 1278 Schüler und Kursteilnehmer die verschiedenen Bildungseinrichtungen des "b. i. b." genutzt. In der Berufsschule wurden 439 Schüler - ergänzend zur betrieblichen Ausbildung ihrer jeweiligen Arbeitgeber - ausgebildet. In der weiterführenden Fachschule war en 191 Teilnehmer zu verzeichnen. Andere staatlich anerkannte Bildungseinrichtungen, wie etwa die Fachoberschule für DV-Technik, die höhere Handelsschule oder die Kurse zur Ausbildung zum Technischen Assistenten Informatik wurden von 83 Interessenten besucht. Für 1978 erwartet das Bildungszentrum etwa 1500 Schüler und Seminarteilnehmer.

Das Leistungsangebot konnte im vergangenen Jahr durch den Bau eines eigenen Internatsgebäudes mit 150 Betten einem noch größeren Kreis von Interessenten zugänglich gemacht ß werden. Das neue Gebäude erforderte 4,6 Millionen Mark, die zu 60 Prozent über das zweite DV-Programm der Bundesregierung zur Verfügung gestellt wurden. Die übrigen Finanzierungsmittel brachten die Mitglieder des Trägervereins auf, der für diese Schule verantwortlich zeichnet.