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Planet Tivoli: System-Management im Zeichen des E-Business


22.06.2001 - 

Ausblick auf Management-Appliances

WIEN (ave) - Zum nunmehr vierten Mal bat Tivoli Systems Inc. Kunden und Partner zu seiner europäischen Konferenz "Planet Tivoli". Der Anbieter betonte dabei vor allem die Erleichterungen, die seine Produkte für das Verwalten von E-Business-Lösungen bringen. Außerdem gab er einen Ausblick auf geplante Management-Appliances.

Ganz im Zeichen des Managements von E-Business-Lösungen stand die viertägige Anwenderveranstaltung: "Die Zeit der Spiele ist vorbei, jetzt ist ernsthaftes E-Business gefragt", verkündete Lou D''Ambrosio, Vice President Worldwide Sales and Marketing von IBMs Software Group. Unternehmen, die von elektronischen Geschäften profitieren wollten, müssten jedoch ihre technische Infrastruktur im Griff haben und zudem in der Lage sein, die Transaktionen ihrer Kunden zu kontrollieren, erzählte der Manager den rund 1700 Gästen im Wiener Austria Center.

Für Carl Kessler, Senior Vice President Enterprise Management Solutions bei Tivoli, stellt dies die Unternehmen vor zwei Probleme: Einerseits müssen sie ihre immer komplexer werdende Infrastruktur verwalten, andererseits wollen sie so wenig wie möglich mit dieser Aufgabe belastet werden, um sich besser auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren zu können. Tivoli will hierbei Abhilfe schaffen, indem es die technische Infrastruktur auf die Geschäftsprozesse abbildet: Macht eine bestimmte Komponente Probleme, soll das Unternehmen sofort sehen können, wie die Geschäftsprozesse dadurch beeinflusst werden.

Bob Yellin, Senior Vice President und Tivolis Chief Technical Officer (CTO) der Core Technology Group, informierte die Teilnehmer der Konferenz über die Zukunftspläne des Unternehmens. Um der Forderung der Anwender nach einer möglichst schnell einsetzbaren und einfach zu bedienenden Management-Lösung gerecht zu werden, arbeitet Tivoli an Management-Appliances. Die Software des Herstellers werde in absehbarer Zukunft bereits vorinstalliert auf bestimmten Hardwareplattformen ausgeliefert.

Mit Hilfe intelligenter Techniken wird es zudem möglich sein, die Konfiguration des Verwaltungs-Tools auf ein Minimum zu reduzieren, ist sich der Manager sicher. Seinen Angaben zufolge ist geplant, dass etwa 85 Prozent der zum Management der Infrastruktur nötigen Informationen über Verfahren wie Auto-Discovery, Fuzzy Logic, verbesserte Algorithmen und Künstliche Intelligenz ohne Zutun des Anwenders ermittelt werden. Lediglich die nach dieser Analyse noch fehlenden Daten muss der Kunde selbst eingeben.

Bei Problemen könne der Kunde das komplette Gerät einfach zum Hersteller schicken, der es durch ein neues ersetzt. Bis es so weit ist, wird jedoch noch einige Zeit vergehen: Nach Angaben von Tivoli-Mann Kessler ist mit solchen Produkten frühestens in etwa zwölf bis 18 Monaten zu rechnen.