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13.05.2008

AUSBLICK/EADS profitiert im 1. Quartal nur von Basiseffekt

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, hat nach Einschätzung von Analysten im ersten Quartal 2008 zwar ihr Ergebnis im Vergleich zu den Vorjahreswerten gesteigert, dabei jedoch nur von einem Basiseffekt profitiert. Sonderposten hatten im Vorjahreszeitraum das Ergebnis belastet, und im Vergleich dazu dürfte EADS nun gut dastehen. Ohne diese außerordentlichen Effekte dürfte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern aber nicht an die Vorjahreswerte herangekommen sein, erwarten Analysten. EADS will das Ergebnis am Mittwoch um 7 Uhr veröffentlichen.

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, hat nach Einschätzung von Analysten im ersten Quartal 2008 zwar ihr Ergebnis im Vergleich zu den Vorjahreswerten gesteigert, dabei jedoch nur von einem Basiseffekt profitiert. Sonderposten hatten im Vorjahreszeitraum das Ergebnis belastet, und im Vergleich dazu dürfte EADS nun gut dastehen. Ohne diese außerordentlichen Effekte dürfte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern aber nicht an die Vorjahreswerte herangekommen sein, erwarten Analysten. EADS will das Ergebnis am Mittwoch um 7 Uhr veröffentlichen.

Im ersten Quartal 2007 hatte EADS im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm Power8 der Tochter Airbus eine Einmalbelastung von 700 Mio EUR verzeichnet. Dieser Betrag führt nun zu einer Verzerrung beim Vergleich der Quartale.

Die zehn von Dow Jones Newswires befragten Analysten rechnen für den Zeitraum von Januar bis März 2008 im Mittel mit einem Anstieg des Umsatzes um 2% auf 9,135 (8,984) Mrd EUR. Das EBIT erwarten sie mit 359 (89) Mio EUR und das Nettoergebnis mit plus 180 Mio EUR, nach einem Verlust von 10 Mio EUR. Für das Ergebnis je Aktie würde dies einen Anstieg auf plus 0,23 EUR von minus 0,01 EUR im Vorjahreszeitraum bedeuten.

Im ersten Quartal 2008 hat die größte EADS-Sparte Airbus nach Angaben von Stefan Maichl, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, zwar 7% mehr Flugzeuge verkauft. Dabei habe sich aber der Produktmix verschlechtert, und es seien mehr margenschwächere A320 abgesetzt worden.

Die Währungseinflüsse dürften EADS in den ersten drei Monaten mit 150 Mio EUR belastet haben, prognostiziert der Analyst. Für das Gesamtjahr geht er von einem negativen Einfluss von rund 500 Mio EUR aus. Gegenwärtig entwickele sich der Dollarkurs zwar wieder etwas günstiger für den Konzern. Gleichwohl müsse das neue Sparprogramm "Power8+" mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden. Möglicherweise werde der Vorstand bei der Vorlage der Zahlen schon Details nennen, wie er weitere Kosten sparen will, sagte der Analyst.

Das Programm "Power8" basiert nach Angaben von EADS auf einem Euro-Kurs von 1,35 USD. Beim gegenwärtigen Stand von 1,53 USD muss zur Abfederung der negativen Folgen noch mehr eingespart werden.

Analysten gehen davon aus, dass der EADS-Vorstand beim Ausblick auf das Gesamtjahr vorsichtig bleibt. Der Vorstand hatte seine Prognose auf einem Wechselkurs von 1,45 USD je Euro basiert. Das EBIT sollte demnach auf 1,8 (0,052) Mrd EUR steigen. Für den freien Cash-Flow vor Kundenfinanzierungen hatte er 0,5 (3,426) Mrd EUR in Aussicht gestellt. Der Umsatz sollte bei geplanten Auslieferungen von rund 470 Maschinen die Marke von 40 (39,1) Mrd EUR überschreiten. Bei Airbus werden rund 700 Bestellungen erwartet.

Webseite: http://www.eads.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe

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