Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.08.2007

AUSBLICK/FMC und Fresenius steigern Ergebnis im 2. Quartal

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat nach Einschätzung von Analysten im zweiten Quartal erneut Umsatz und Nettoergebnis gesteigert. Die Experten gehen davon aus, dass der in Bad Homburg beheimatete DAX-Konzern sowohl in Nordamerika als auch im internationalen Geschäft weiteres Wachstum erzielen konnte. Dabei dürfte das organische Umsatzwachstum erneut von den beiden Sparten Dialysedienstleistungen und Dialyseprodukten getragen worden sein. FMC legt den Quartalsbericht am Donnerstag vor.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat nach Einschätzung von Analysten im zweiten Quartal erneut Umsatz und Nettoergebnis gesteigert. Die Experten gehen davon aus, dass der in Bad Homburg beheimatete DAX-Konzern sowohl in Nordamerika als auch im internationalen Geschäft weiteres Wachstum erzielen konnte. Dabei dürfte das organische Umsatzwachstum erneut von den beiden Sparten Dialysedienstleistungen und Dialyseprodukten getragen worden sein. FMC legt den Quartalsbericht am Donnerstag vor.

Die Befragten rechnen im Mittel ihrer Schätzungen mit einem Umsatzplus von 10% auf 2,382 Mrd USD gegenüber 2,165 Mrd USD in der entsprechenden Vorjahresperiode. Beim EBIT gehen sie von einer moderaten Verbesserung um 2% auf 379 Mio USD aus, nach 372 Mio USD im Vorjahr. Hintergrund sei, dass FMC im zweiten Quartal des Vorjahres wegen des Verkaufs von Dialysezentren in den USA von einem Einmalgewinn von 39 Mio USD profitiert hatte, erläutern die Analysten der LBBW.

Nach Steuern und Anteilen Dritter kalkulieren die Experten im Mittel aber ein Wachstum des Ergebnisses um 31% auf 170 Mio USD. Den kräftigen Anstieg des Nettogewinns begründen Analysten der LBBW mit einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Zinsbelastung und einer deutlich niedrigeren Steuerquote. In den Zahlen des vergleichbaren Vorjahreszeitraum sind auch die Resultate der zugekauften früheren US-Wettbewerbers Renal Care Group enthalten. Er wird seit dem 1. April 2006 bei FMC konsolidiert.

Analysten von UniCredit erwarten, dass FMC im Berichtszeitraum in Nordamerika höhere Erlöse pro Behandlung erzielt hat. Des Weiteren gehen sie von einer hohen Nachfrage im hochprofitablen Produktgeschäft aus. Das Segment International werde hauptsächlich getrieben durch starkes organisches Wachstum, erläutern sie.

Analysten von M.M. Warburg rechnen nach dem traditionell schwächeren ersten Quartal auch mit einer deutlichen Verbesserung der operativen Margen im Quartal. Dazu beigetragen haben dürften ihrer Einschätzung nach zunehmende Synergieeffekte aus der Übernahme der Renal Care Group.

Die Experten gehen davon aus, dass FMC am Donnerstag auch die Prognose für das Gesamtjahr bestätigen wird. Für 2007 hat der Dialysedienstleister ein Umsatzplus um 11% auf 9,4 Mrd USD in Aussicht gestellt. Der Jahresüberschuss auf vergleichbarer Basis soll unter der Berücksichtigung von Einmaleffekten um 18% bis 21% zulegen. Auf berichteter Basis strebt FMC ein Gewinnplus zwischen 26% und 29% an.

Für die im MDAX notierte FMC-Muttergesellschaft Fresenius sagen Analysten eine moderate Entwicklung von Umsatz und EBIT voraus. Beim Umsatz rechnen sie im Mittel mit einer Zunahme um 4% auf 2,802 Mrd EUR. Das EBIT sehen sie mit 390 Mio EUR auf Vorjahreshöhe. Belastungsfaktoren seien der schwache US-Dollar und der weggefallene Buchgewinn bei FMC im zweiten Quartal 2006, erläutern sie. Wegen einer geringeren Steuerquote und einem niedrigeren Zinsaufwand werde der Jahresüberschuss jedoch noch deutlich ansteigen, hieß es.

Im Mittel sehen die Befragten den Fresenius-Jahresüberschuss im Quartal bei 97 Mio EUR nach 75 Mio EUR im entsprechenden Vorjahresquartal. Für die beiden Sparten Fresenius Kabi und ProServe sagen sie weiteres Wachstum von Umsatz und Ergebnis hauptsächlich getrieben von Effizienzsteigerungen voraus.

Die Experten erwarten, dass auch der Gesundheitskonzern Fresenius seinen Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigen wird. Der Konzern hat bisher einen Anstieg des Konzernumsatzes von währungsbereinigt 8% bis 10% in Aussicht gestellt Der Jahresüberschuss soll währungsbereinigt um 20% bis 25% wachsen. Weitere Margensteigerungen in allen Unternehmensbereichen sollen hierzu beitragen.

Webseiten: http://www.fmc-ag.de

http://www.fresenius.de

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/jhe

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.