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02.05.2007

AUSBLICK/FMC wird deutlichen Ergebnisanstieg 1Q ausweisen

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) wird im ersten Quartal 2007 erneut einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg ausweisen. Die erwartete Ertragsdynamik führen Analysten auf die im Jahr 2005 zugekaufte Renal Care Group (RCG), den Wegfall von Sonderbelastungen und eine gute operative Performance zurück. Die Zahlen wird der in Bad Homburg beheimatete DAX-Konzern am Mittwoch veröffentlichen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) wird im ersten Quartal 2007 erneut einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg ausweisen. Die erwartete Ertragsdynamik führen Analysten auf die im Jahr 2005 zugekaufte Renal Care Group (RCG), den Wegfall von Sonderbelastungen und eine gute operative Performance zurück. Die Zahlen wird der in Bad Homburg beheimatete DAX-Konzern am Mittwoch veröffentlichen.

Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten rechnen im Mittel für den Berichtszeitraum mit einem Umsatzplus von 31% auf 2,29 (Vorjahr 1,75) Mrd USD. Beim EBIT prognostizieren die Befragten eine Zunahme um 47% auf 358 Mio USD gegenüber 244 Mio USD im Vorjahr. Nach Steuern und Anteilen Dritter sagen sie noch einen Gewinnanstieg um 28% auf 160 Mio EUR voraus gegenüber angepassten 125 Mio USD im Vorjahr.

Analysten der HypoVereinsbank erwarten im für FMC wichtigsten Markt Nordamerika ein Umsatzwachstum von 35% auf 1,6 Mrd USD. Der Anstieg sei auf das Klinikgeschäft zurückzuführen, das durch die Übernahme von RCG deutlich gestärkt wurde, erläutern sie. Im ersten Quartal des Vorjahres war das US-Unternehmen noch nicht bei FMC konsolidiert worden. Die Bad Homburger können des Weiteren auch von gestiegenen durchschnittlichen Behandlungserlösen profitieren. Im Laufe des vergangenen Jahres hat FMC mit Privatversicherungen höhere Vergütungssätze je Blutwäsche ausgehandelt.

Des Weiteren verfügt die zugekaufte RCG über einen überdurchschnittlich hohen Anteil Privatpatienten, wodurch sich der Patientenmix im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr verbessert habe, urteilen die Experten. Privatpatienten zahlen einen höheren Preis je Blutwäsche. Auch im Produktgeschäft rechnen Analysten in Nordamerika mit hohen Zuwächsen. Sie würden getrieben von einer steigenden Nachfrage nach Dialysatoren und Maschinen. In den übrigen Regionen rechnen Analysten ebenfalls mit weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum. Für 2007 hat FMC ein Umsatzplus von 11% auf 9,4 Mrd USD in Aussicht gestellt. Der Jahresüberschuss soll zwischen 675 Mio und 695 Mio USD liegen, was vergleichbar gerechnet einem Zuwachs von 18% bis 21% entspräche. Auf berichteter Basis soll der Anstieg zwischen 26% und 29% betragen. Für Investitionen und Akquisitionen sind 2007 etwa 650 Mio USD vorgesehen. Der Verschuldungsgrad soll bis zum Jahresende auf weniger als das 3,0-fache des EBITDA sinken.

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/cbr

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