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26.07.2007

AUSBLICK/Linde-Ergebnis wird von Sondereinflüssen geprägt sein

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Ergebnisse der Linde AG werden im zweiten Quartal 2007 wie schon im Vorquartal von Sondereinflüssen im Zusammenhang mit der Übernahme des britischen Gaseanbieters BOC und dem Verkauf von Unternehmensteilen erheblich beeinflusst. Die Prognosen werden daher signifikant erschwert, erklärten Analysten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Ergebnisse der Linde AG werden im zweiten Quartal 2007 wie schon im Vorquartal von Sondereinflüssen im Zusammenhang mit der Übernahme des britischen Gaseanbieters BOC und dem Verkauf von Unternehmensteilen erheblich beeinflusst. Die Prognosen werden daher signifikant erschwert, erklärten Analysten.

Die von Dow Jones Befragten rechnen im Mittel für den Berichtszeitraum mit einem Konzernumsatz von 2,848 Mrd EUR. In der nicht vergleichbaren Vorjahresperiode, in der die mittlerweile konsolidierte BOC noch nicht, die veräußerte Gabelstaplersparte Kion aber noch konsolidiert waren, lagen die Erlöse bei 2,576 Mrd EUR. Linde will am Montag über den Geschäftsverlauf berichten. An die neue Konzernaufstellung angepasste Zweitquartalszahlen für Umsatz und EBITDA will Linde dann erst am Berichtstag veröffentlichen.

Das operative Ergebnis EBITDA schätzen die Befragten im zweiten Quartal 2007 im Mittel auf 558 Mio EUR. In der alten Struktur waren im entsprechenden Vorjahreszeitraum 446 Mio EUR erzielt worden. Nach Steuern und Anteilen Dritter prognostizieren die Befragten im Schnitt 98 Mio EUR. Bei diesem Wert lagen die Schätzungen allerdings in einer breiten Range zwischen 57 Mio EUR bis 123 Mio EUR. Im Vorjahr waren nach alter Struktur 136 Mio EUR ausgewiesen worden.

Analysten von Independent Research erwarten, dass sich das stärkere Gewicht der margenträchtigen Gaseaktivitäten positiv im Ergebnis niederschlagen wird. Befragte Analysten schätzen das Umsatzwachstum der Gassparte auf vergleichbarer Basis auf 7% bis 8% im Quartal. Es werde unterstützt vom On-Site-Geschäft in den Märkten der Schwellenländer, hieß es. Darunter versteht man die Versorgung mit Industriegasen aus Anlagen, die beim Kunden vor Ort installiert werden.

Das Anlagenbaugeschäft unterliegt aufgrund der schwierigen buchhalterischen Erfassung in der Regel hohen Schwankungen. Umsatz und EBITDA der Sparte Engineering dürften nach Ansicht der Beobachter weiter von dem hohen Auftragsbestand profitieren.

Für das Gesamtjahr 2007 hat Linde bisher auf vergleichbarer Basis einen Umsatz und ein operatives Konzernergebnis über Vorjahr prognostiziert. Das würde einen Anstieg der Erlöse auf mehr als 10,4 Mrd EUR und eine Verbesserung des EBITDA auf mehr als 2,2 Mrd EUR bedeuten. Im Geschäftsjahr 2010 will Linde ein operatives Konzernergebnis von mehr als 3 Mrd EUR erreichen.

Webseite: http://www.linde.com

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/roa

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