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20.01.2009

AUSBLICK/Microsoft und IBM mit stabilen Gewinnen erwartet

NEW YORK (Dow Jones)--Die bisher von den Auswirkungen der Finanzkrise weitgehend verschont gebliebenen US-Softwarekonzerne dürften im vierten Quartal 2008 weiterhin höhere oder zumindest stabile Ergebnisse erzielt haben. Ganz abschotten konnten sich die Unternehmen von dem sich verschlechternden Umfeld aber vermutlich nicht. So dürften die Sorgen der Kunden über ein anhaltend schwaches Geschäft zu geringeren IT-Ausgaben geführt haben.

NEW YORK (Dow Jones)--Die bisher von den Auswirkungen der Finanzkrise weitgehend verschont gebliebenen US-Softwarekonzerne dürften im vierten Quartal 2008 weiterhin höhere oder zumindest stabile Ergebnisse erzielt haben. Ganz abschotten konnten sich die Unternehmen von dem sich verschlechternden Umfeld aber vermutlich nicht. So dürften die Sorgen der Kunden über ein anhaltend schwaches Geschäft zu geringeren IT-Ausgaben geführt haben.

Einer UBS-Studie zufolge sollte es daher für Konzerne wie Microsoft in den kommenden Monaten insgesamt schwieriger werden. So wollen Unternehmen in den USA und Europa im laufenden Jahr 2% weniger für IT ausgeben als im Vorjahr, als das Budget gegenüber 2007 noch unverändert lag. Davon betroffen sind besonders die Großkonzerne: Für Microsoft-Produkte wollen die Unternehmen der Erhebung vom Dezember zufolge voraussichtlich 20% und für IBM-Artikel 19% weniger ausgeben.

Den Auftakt der Berichtssaison der Branche macht IBM am Dienstag. Der Konzern profitierte bisher davon, zwei Drittel seiner Erlöse auf ausländischen Märkten zu erzielen, wodurch das schwache US-Geschäft mehr als ausgeglichen wurde. Wegen der Geschäftsabkühlung im Ausland dürfte die Gewinndynamik nun jedoch abflachen. Profitieren sollte IBM dagegen weiter vom starken Verkauf von Produkten mit hohen Margen.

Von Thomson Reuters befragte Analysten rechnen bei dem Unternehmen aus Armonk im US-Bundesstaat New York im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 3,03 USD nach 2,80 USD im Vorjahr. Der Umsatz wird niedriger bei 28,29 (Vorjahr: 28,87) Mrd USD gesehen.

Bei der Microsoft Corp rechnen Beobachter zwei Tage später nur mit einem stagnierenden Gewinn. Unsicherheit besteht unter Analysten über die Verkäufe der Xbox-Spielekonsole während der Weihnachtsferien. Bei Online-Services, einem der kleinsten aber künftig möglicherweise wichtigsten Bereiche, erzielte der Konzern in den vergangenen Quartalen starke Erlöszuwächse. Analysten gehen davon aus, dass Microsoft hier von der zunehmenden Online-Werbung der Kunden profitieren kann.

Im Mittel rechnen Marktbeobachter am Donnerstag im zweiten Geschäftsquartal des Konzerns aus Redmond mit einem Ergebnis je Aktie wie im Vorjahr von 0,50 USD und Umsätzen von 17,16 (16,37) Mrd USD.

Webseiten: http://www.ibm.com http://www.microsoft.com - Von John Kell, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/kla/jhe

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