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16.10.2008

AUSBLICK/Nokia im 3. Quartal von Konjunkturabschwung belastet

HELSINKI (Dow Jones)--Die weltweite Abkühlung der Konjunktur dürfte ihre Spuren im Quartalsbericht des Handyherstellers Nokia Oy hinterlassen haben. Analysten sind sich darüber einig, dass die Nachfrage nach Mobiltelefonen zurückgegangen ist und somit auch Umsatz und Gewinn des finnischen Konzerns im dritten Quartal gesunken sind. Uneins sind sich die Beobachter nur darüber, ob eher die teuren und gut ausgestatteten Mobiltelefone oder die einfachen Massenprodukt stärker von einem Nachfragerückgang betroffen waren.

HELSINKI (Dow Jones)--Die weltweite Abkühlung der Konjunktur dürfte ihre Spuren im Quartalsbericht des Handyherstellers Nokia Oy hinterlassen haben. Analysten sind sich darüber einig, dass die Nachfrage nach Mobiltelefonen zurückgegangen ist und somit auch Umsatz und Gewinn des finnischen Konzerns im dritten Quartal gesunken sind. Uneins sind sich die Beobachter nur darüber, ob eher die teuren und gut ausgestatteten Mobiltelefone oder die einfachen Massenprodukt stärker von einem Nachfragerückgang betroffen waren.

Im Konsens erwarten von Dow Jones Newswires befragte Analysten im Quartal nur noch einen verwässerten Gewinn je Aktie von 0,32 EUR. Im Vorjahreszeitraum hatte Nokia noch 0,40 EUR je Aktie verdient. Der Umsatz dürfte auf 12,774 (12,898) Mrd EUR und der operative Gewinn auf 1,509 (1,862) Mrd EUR gefallen sein. Nokia legt den Quartalsbericht am Donnerstag vor.

Der Absatz sollte zwar zugelegt haben, Analysten rechnen mit 199 Mio verkauften Einheiten, was einem Anstieg um 6,5% entsprechen würde. Zum Vorquartal entspräche diese Zahl aber bereits einem Rückgang um 2%.

In den vergangenen Monaten haben sich Kunden verstärkt mit dem Kauf neuer Mobiltelefone zurückgehalten. In den gesättigten Märkten Westeuropas werden ältere Telefone oft erst später durch neue ersetzt, und das Wachstum in den Schwellenländern dürfte nachgelassen haben.

Analysten der Deutschen Bank rechnen deshalb damit, dass Nokia ihre Prognose für den weltweiten Handy-Absatz im laufenden Jahr senken könnte, die Finnen hatten bislang ein Plus der Verkaufszahlen von 10% erwartet.

Nokia hatte vor einem Monat bereits angekündigt, der Preisdruck, ein wachsender Wettbewerb im unteren Preissegment und eine Panne bei einem Modell werde den eigenen Marktanteil im Quartal auf unter 40% gedrückt haben. Der Konzern ging damals aber davon aus, nicht gleich mehrere Prozentpunkte Marktanteil verloren zu haben. Einige Analysten sind jedoch pessimistischer.

Credit Suisse fürchtet, Nokia könnte wegen des Wettbewerbs asiatischer Konkurrenten nur noch auf einen Anteil von 37,4% an den weltweiten Handyverkäufen kommen. Aussagen des Wettbewerbers Samsung Electronics ließen zudem befürchten, dass das schwierige Preisumfeld anhalten oder 2009 sogar noch schwieriger werden könnte.

Webseite: http://www.nokia.com - Von Aude Lagorce, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/kla

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