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14.04.2008

AUSBLICK/Philips mit traditionell schwachem 1. Quartal erwartet

AMSTERDAM (Dow Jones)--Bei der Royal Philips Electronics NV dürfte das erste Quartal traditionsgemäß schwach verlaufen sein. Dabei dürften die am Montag vorgelegten Zahlen aufgrund von Sondereffekten und Änderungen bei der Rechnungslegung nur begrenzt mit den Vorjahreswerten vergleichbar sein.

AMSTERDAM (Dow Jones)--Bei der Royal Philips Electronics NV dürfte das erste Quartal traditionsgemäß schwach verlaufen sein. Dabei dürften die am Montag vorgelegten Zahlen aufgrund von Sondereffekten und Änderungen bei der Rechnungslegung nur begrenzt mit den Vorjahreswerten vergleichbar sein.

Die Quartalszahlen werden nach der neuen Unternehmensstruktur ausgewiesen, die nach dem im vergangenen September vorgelegten Strategieplan "Vision 2010" drei Geschäftsbereiche unterscheidet: Consumer Lifestyle, Healthcare und Lighting. Sorgen bereitet den Analysten vor allem die Gesundheitssparte, die unter anderem unter den Sparmaßnahmen der US-Regierung leidet. Zudem belastet der schwache Dollar das Geschäft des in Eindhoven ansässigen Unternehmens.

Einen Ergebniszuwachs erwarten Analysten dagegen von der Beleuchtungssparte, in der sich die Akquisitionen des vergangenen Jahres sowie die steigende Nachfrage nach energieeffizienteren Produkten positiv niederschlagen. Insgesamt dürfte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für den Gesamtkonzern aber auf 246 (312) Mio EUR gefallen sein, ein Rückgang von 21%.

Den Umsatz sehen fünf Analysten im Mittel bei 5,96 (Vorjahr: 5,93) Mrd EUR, rund 1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine höhere Wachstumsrate von 6% beim Umsatz auf vergleichbarer Basis erwartet Victor Bareno, Analyst bei SNS Securities, von der Lighting-Sparte.

Beim Nettogewinn erwarten die Analysten einen drastischen Rückgang auf 273 Mio EUR, von 875 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. In der Vorjahresperiode bewirkte der Verkauf der Beteiligung an der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co einen positiven Effekt in Höhe von 733 Mio EUR. In diesem Jahr dürfte Philips dafür mit 95 Mio EUR vom Verkauf von Aktien der LG.Philips LCD profitiert haben, war jedoch umgekehrt von verschiedenen Akquisition- und Restrukturierungsaufwendungen belastet.

Aufgrund der schwachen Wirtschaftslage rechnet Petercam-Analyst Eric De Graaf mit einem vorsichtigen Ausblick des Managements und keiner Veränderung der langfristigen Prognose. Philips hat sich ab 2010 eine EBITA-Marge von 10% sowie mindestens 6% jährliches Umsatzwachstum zwischen 2008 und 2010 vorgenommen. Zudem soll sich das EBITA je Aktie bis 2010 gegenüber dem Wert von 1,90 EUR im Jahr 2007 verdoppeln.

Webseite: http://www.philips.com -Von Tjeerd Wiersma, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/dct/jhe

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