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23.10.2008

AUSBLICK/Software AG trotzt im 3. Quartal der Krise

DARMSTADT (Dow Jones)--Die Software AG hat anders als der deutsche Branchenprimus SAP und das Software- und Beratungshaus IDS Scheer bislang keine vorzeitige Mitteilung über eine schlechtere Geschäftsentwicklung im dritten Quartal herausgegeben. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten sagen sogar im Schnitt zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis voraus. Das im TecDAX notierte Unternehmen legt am Freitag seine Zahlen vor.

DARMSTADT (Dow Jones)--Die Software AG hat anders als der deutsche Branchenprimus SAP und das Software- und Beratungshaus IDS Scheer bislang keine vorzeitige Mitteilung über eine schlechtere Geschäftsentwicklung im dritten Quartal herausgegeben. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten sagen sogar im Schnitt zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis voraus. Das im TecDAX notierte Unternehmen legt am Freitag seine Zahlen vor.

Die Analysten erwarten beim Konzernumsatz im Mittel einen Anstieg auf 173,3 (Vj 157,8) Mio EUR. Der darin enthaltene und für spätere Wartungserlöse bedeutsame Lizenzumsatz wird auf 63,6 (57,4) Mio EUR geschätzt. Die Konsensprognose beim EBIT lautet auf 40,0 (32,4) Mio EUR. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter wird auf 25,2 (19,1) Mio EUR beziffert. Daraus dürfte sich ein Ergebnis je Aktie von 0,88 (0,67) EUR ergeben.

Die Tatsache, dass die Software AG noch keine Gewinnwarnung veröffentlicht hat, ist nach Meinung von Analyst Michael Bahlmann von M.M. Warburg ein starkes Zeichen, dass das Geschäft des Darmstädter Softwareanbieters zum Ende des dritten Quartals nicht in ähnlicher Weise eingebrochen ist, wie von SAP berichtet. Allerdings steht das für die Softwareanbieter traditionell entscheidende vierte Quartal noch bevor. Leider gebe es keine Garantie, dass auch das vierte Quartal ruhig verlaufe, schreibt Bahlmann.

Bislang hat sich die Software AG für 2008 ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt 24% bis 27% im Vergleich zum Vorjahreswert von 621,3 Mio EUR vorgenommen. Zudem soll die EBIT-Marge auf 24% von 22% im Vorjahr steigen.

Dabei könnte es nun zu einer weiteren Verschiebung der Wachstumsziele zwischen dem eher als rezessionssicher geltenden Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems (ETS) und dem Segment WebMethods kommen. Bei Vorlage der Halbjahreszahlen Ende Juli war die Steigerungsrate für das umsatz- und margenstärkeren ETS-Geschäft auf 12% bis 14% von zuvor 9% bis 11% angehoben worden, während das projektbasierte WebMethods seitdem um 40% bis 45% zulegen soll.

Nach Einschätzung von Analyst Bahlmann wäre alles andere als ein sehr vorsichtiger Ausblick, besonders auf das nächste Jahr, angesichts der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise wohl unrealistisch. LBBW-Analyst Thomas Hofmann rechnet damit, dass der Ausblick auf das Gesamtjahr und womöglich auch darüber hinaus weiterhin optimistisch bleiben könnte, aber wohl mit einem Hinweis auf die gestiegenen Prognoserisiken versehen werde.

Webseite: http://www.softwareag.com/ -Von Dorothee Tschampa, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 114; dorothee.tschampa@dowjones.com DJG/dct/jhe

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