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21.01.2008

AUSBLICK/Starkes Ergebnis bei Microsoft im 2. Quartal erwartet

REDMOND (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft wird nach Einschätzung von Analysten im zweiten Quartal 2007/08 unter anderem dank seines Client-Geschäfts Umsatz und Ergebnis erhöht haben. Für die Berichtsperiode per Ende Dezember rechnen die Beobachter bei der Microsoft Corp mit einem Ergebnis je Aktie von 0,46 USD und einem Umsatz von 15,9 Mrd USD. Im Vorjahresquartal hatte der Softwarehersteller ein Ergebnis je Aktie von 0,26 USD bei einem Umsatz 12,54 Mrd USD erzielt. Microsoft will ihren Quartalsbericht am Donnerstag, den 24. Januar vorlegen.

REDMOND (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft wird nach Einschätzung von Analysten im zweiten Quartal 2007/08 unter anderem dank seines Client-Geschäfts Umsatz und Ergebnis erhöht haben. Für die Berichtsperiode per Ende Dezember rechnen die Beobachter bei der Microsoft Corp mit einem Ergebnis je Aktie von 0,46 USD und einem Umsatz von 15,9 Mrd USD. Im Vorjahresquartal hatte der Softwarehersteller ein Ergebnis je Aktie von 0,26 USD bei einem Umsatz 12,54 Mrd USD erzielt. Microsoft will ihren Quartalsbericht am Donnerstag, den 24. Januar vorlegen.

Bei Vorlage der Erstquartalszahlen im Oktober hatte Microsoft die Umsatz- und Gewinnerwartung für 2007/08 erhöht. CFO Chris Liddell sagte damals, Microsoft sei einen Schritt weiter als erwartet. Für das Zweitquartal hatte Microsoft einen Umsatz in einer Spanne von 15,6 Mrd USD bis 16,1 Mrd USD und einen Gewinn je Aktie von 0,44 USD bis 0,46 USD in Aussicht gestellt. Für das Gesamtjahr geht Microsoft von einem Umsatz in einer Bandbreite von 58,8 Mrd USD bis 59,7 Mrd USD und einem Ergebnis je Aktie von 1,78 USD bis 1,81 USD aus.

Bei der Präsentation der Zahlen am Donnerstag richtet sich das Interesse der Investoren auch auf die neuesten Aussagen zu dem Betriebssystem "Vista". Am 30. Januar wird Windows Vista für Privatkunden seit genau einem Jahr auf dem Markt sein. Die Version für Firmenkunden war schon vorher freigegeben worden. Nach Einschätzung von Beobachtern dürfte das aktuelle Betriebssystem von Microsoft bereits auf rund 100 Millionen Rechner laufen.

Einige Anwender und Teile der PC-Industrie hatten sich wiederholt enttäuscht über Vista geäußert. Kritisiert werden häufig die zahlreichen Lizenzeinschränkungen, die mit dem Erwerb von Vista verbunden sind, eine teilweise Unvereinbarkeit des Systems mit Open Source-Programmen sowie eine drastische Zunahme von Computerschrott, weil Vista auf älteren Rechner nicht läuft. Microsoft weist die Kosten für die Entwicklung von Vista mit 6 Mrd USD aus.

Neben Vista richtet sich das Augenmerk auf die Absatzzahlen der Spielekonsole Xbox im Weihnachtsgeschäft. Nach Angaben der Marktforscher von NPD war die Xbox 360 im vergangenen Jahr finanziell die erfolgreichste Konsole. Für keine andere Spielekonsole wurde in den USA 2007 mehr Geld ausgegeben, als für die Xbox 360. Insgesamt gaben die US-Konsumenten 2007 über 13,7 Mrd USD für Spielekonsolen und dazugehörige Spiele aus.

Davon entfielen 4,8 Mrd USD auf die Xbox 360. Es folgen die Wii von Nintendo mit 3,5 Mrd USD und die Playstation 3 von Sony mit 2,2 Mrd USD. Nach Aussage der Marktforscher sollen im Dezember 1,3 Millionen Microsoft-Spielekonsolen und 800.000 Konsolen von Sony verkauft worden sein.

Nach Einschätzung von John DiFucci, Analyst bei Bear Stearns, dürften die Ergebnisse von Microsoft nun auch stärker von den Fortschritten im Kampf gegen die Produktpiraterie in den Wachstumsländern geprägt sein. Im ersten Quartal habe Microsoft auf diesem Gebiet bereits einen Fortschritt gezeigt, sagte er. Bedeutend dürften auch die Aussagen von Microsoft zu einer drohenden Abschwächung des PC-Marktes sein.

Webseite: http://www.microsoft.com -Von John Letzing und Christine Benders-Rüger, +49 (0)69 - 272 25 105, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/jhe

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