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Rechenzentrum für die Schweizer Banken:

Ausgelegt für Spitzenbelastungen

02.03.1979

ZÜRICH (sg) - Die Telekurs AG richtet zur Zeit in Zürich ein neues Rechenzentrum für die Schweizer Banken ein. Dieses Rechenzentrum wird eine Reihe neuer Dienstleistungen, vor allem im Bereich des Zahlungsverkehrs, übernehmen. Dazu zählen bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlungen, das Bankgiro- und Lastschriftverfahren durch Datenträgeraustausch.

Mittelpunkt des neuen Rechenzentrums sind zwei Siemens-Zentraleinheiten 7.755 mit je 1,5 MB Arbeitsspeicherkapazität. Darüber hinaus bestellte die Telekurs AG zum weiteren Ausbau ihrer Kapazitäten im Wertschriftensektor die ersten Siemens-Zentraleinheiten 7 760 in der Schweiz Bis zu 40 Prozent des monatlichen Arbeitsvolumens sollen innerhalb enger Zeitgrenzen gegen Ende des Monats verarbeitet werden. An einem Spitzentag rechnet man mit einem Output von rund einer Million Druckzeilen.

Die vorgesehene Peripherie und Software ist denn auch ganz auf diese speziellen Aspekte ausgerichtet. Unter anderem werden optische Belegsortierer, die pro Stunde 100 000 Belege lesen und sortieren können, sowie mehrere Zeilendrucker mit 2000 LPM/Druckleistung dafür sorgen, daß dieser enorme Arbeitsanfall bewältigt werden kann. Das Beleglese-System Isabel, mit dessen Hilfe die Belege erfaßt, korrigiert, abgestimmt, sortiert und aufgelistet werden, hat bereits bei 14 Banken im Ausland seine Leistungsfähigkeit auch unter Spitzenbelastungen bewiesen.