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21.08.2006

Ausgewählte Produktneuheiten von der Linuxworld San Francisco

• Auf der Kongressmesse Linuxworld in San Francisco gab IBM bekannt, Mitte September werde die Version 7.5 von "Lotus Sametime" in einer Version für Linux erscheinen. Die Server-Variante für das quelloffene Betriebssystem soll in der ersten Hälfte des nächsten Jahres folgen.

• Xensource wird seine Virtualisierungslösung "Xen Enterprise" direkt vertreiben. Das meiste Geschäft aber dürfte über Distributoren und andere Vertriebskanäle laufen. Entgegen seiner früheren Strategie will der Anbieter keine Management-Produkte für seine Virtualisierungssoftware anbieten, sondern dieses Feld lieber Drittanbietern überlassen.

• Noch in diesem Jahr will Real Networks Open-Source-Software herausbringen, mit der Linux-Computer Windows-Media-Dateien abspielen können. Dank eines Lizenzierungs-Abkommens und eines Kartellvergleichs zwischen Real Networks und Microsoft darf der Audiospezialist seinen quelloffenen "Helix Player" so erweitern, dass er Windows Media wiedergeben kann.

• Trolltech wird ab September das Handy "Greenphone" (siehe Foto) für rund 700 Dollar vertreiben. Es verfügt über eine integrierte Kamera, einen Touchscreen, funkt über GSM/GPRS und arbeitet mit der Version 2.4.19 des Linux-Kernels. Das Mobiltelefon wird mit einem Software Development Kit (SDK) ausgeliefert, mit dem Entwickler am PC eigene Anwendungen für das Greenphone schreiben können.

• Hewlett-Packard wird die strikt unkommerzielle und konsequent quelloffene Distribution Debian offiziell unterstützen. HP wird über die Garantiezeit seiner Server hinweg Installations- und Konfigurationssupport für diese Linux-Variante anbieten.

• Zimbra präsentierte die neue Version 4.0 seiner Open-Source-Groupware "Collaboration Suite" (ZCS). Sie kombiniert einen Messaging-Server und flankierende Client-Software. Zu den Neuerungen gehört "Zimbra Documents", mit dem Nutzer Dokumente anlegen, gemeinsam nutzen und publizieren können.

• Das Community-Projekt OpenVZ, gefördert von SWsoft, hat seine gleichnamige Virtualisierungslösung erweitert und für Red Hat Enterprise Linux 4 als Kernel-Build veröffentlicht. Die virtuellen Maschinen von OpenVZ lassen sich jetzt mit frei wählbaren Namen benennen und nicht mehr nur mit numerischen IDs.